Selbstmanagement Methoden

20 Selbstmanagement-Tools für effektives Selbstmanagement

Selbstmanagement ist eine Praxis, die mit Fleiß, Geduld und verzögerter Belohnung gemeistert werden kann. Mit dieser Einstellung und entschlossener Disziplin können wir unvorstellbar produktiv sein. Selbstmanagement ist also der Weg, den wir für die persönliche Entwicklung und interessanterweise auch für das eigene Wohlbefinden wählen können.

Kennen Sie Personen, die ein sehr gutes Selbstmanagement haben? Was ist wohl deren Geheimnis? Waren diese Personen schon immer so? Haben diese Personen ein besonderes Talent? Hatten diese Personen eine besondere Ausbildung? Was meinen Sie?

Selbstmanagement & Selbstmanagement Methoden als kontinuierlicher Prozess

Selbstmanagement Kontinuierlicher Prozess
Selbstmanagement Kontinuierlicher Prozess

Es mag wohl von allem etwas dabei sein, aber es gibt auch hierbei hilfreiche Ansätze und Methoden, die uns dabei helfen etwas besser zu sein. Mit Methoden, Vorgehensweisen und guten bzw. neuen Praktiken ist es so wie mit Autofahren. Zu Beginn achten wir auf alles und müssen sehr aufmerksam sein, um gut und umsichtig im Straßenverkehr zu navigieren. Nach einiger Zeit (und ganz wichtig nach vielen Übungen) läuft fast alles automatisch ab und wir sind im Flow.

Genauso ist es mit dem Selbstmanagement. Zu Beginn ist es etwas holprig, wir müssen auf vieles achten und ÜBEN, ÜBEN, ÜBEN und ÜBEN, damit es besser wird. Es bedeutet also, dass wir durch Übungen und Wiederholungen immer besser werden, bis es für uns normal ist und zu unserem Tagesablauf gehört. Nicht vergessen: KONTINUITÄT schlägt INTENSITÄT! Also in kleinen, aber kontinuierlichen Schritten am Selbstmanagement arbeiten, Selbstmanagement Methoden austesten und die eigenen Selbstmanagement Strategie erarbeiten! Lasst uns damit anfangen!

Stellen Sie sich diese Frage und denken Sie kurz über die Antwort nach. Inwiefern ist Selbstmanagement die beste Form der Selbstfürsorge? Man kann nicht einfach Selbstverwirklichung erreichen, ohne seine eigenen Ziele zu kennen und diese zu erreichen. Doch um Ihre Ziele zu erreichen, müssen Sie hart bzw. sehr fokussiert arbeiten und Ihre Zeit gut einteilen. Andernfalls wären Sie nicht in der Lage, die angestrebten Ziele zu erreichen und sich selbst das zu geben, was Sie verdienen.

Fast alle Schulungen zum Thema Selbstmanagement setzen voraus, dass Sie zunächst Ihre Ziele festlegen. Die Griechen hatten den Spruch “Erkenne dich selbst“, der nach Meinung vieler der erste Schritt ist, der den Beginn der Reise markiert. Trotz etablierter Instrumente und Praktiken können wir das Selbstmanagement erst dann meistern, wenn wir unser wahres ICH erkannt haben. Denn nur dann haben wir eine Chance, uns sinnvolle Lebensziele zu setzen. Warum ist es wichtig diesen “Vorbereitungsschritt” durchzuführen?

Es gibt eine große Herausforderung beim Selbstmanagement – unsere eigenen und mit der Zeit aufgebauten Routinen und Gewohnheiten. Nichts steht uns so sehr im Weg, wie die selbst geschaffenen Abläufe.

Deshalb starte ich an dieser Stelle mit einigen Selbstmanagement Methoden, die auch dieses Thema behandeln und uns einen Hinweis darauf geben können, warum es aktuell so ist wie es ist. Sobald Sie sich also selbst etwas besser verstehen und einige Ihre Lebensziele erkannt haben, können Sie dann damit anfangen, Ihre Ziele mit Hilfe der besten Selbstmanagement Methoden und Techniken zu realisieren.

Hier nun meine Auswahl der 20 Selbstmanagement Methoden

1.         Schreiben Sie eine Autobiographie

Selbstmanagement Autobiographie
Mit einer Selbstmanagement Autobiographie erkennen Sie wichtige Muster und erfahren etwas über sich selbst

Der beste Weg, kritisches Denken zu lernen, ist das Schreiben. Das macht diese Technik so effektiv, um ein Verständnis für sich selbst zu entwickeln. Beginnen Sie also damit, mindestens 2000 Wörter zu schreiben, in denen Sie so wahrheitsgemäß wie möglich über sich selbst erzählen. Die Technik der Autobiographie hat auf lange Sicht einen großen Einfluss auf das Leben der Menschen. Sie dient als Rechenschaftsbericht über den persönlichen Stand, auf den man in der Zukunft zurückblicken kann. Und die eigene Position neu zu bestimmen, wenn die Dinge zu unsicher werden. Hier ein paar Fragen, die Sie dafür nutzen können, um sich selbst etwas besser zu verstehen:

  • Wo kommst Du her und was hat Dich aus dieser Zeit geprägt?
  • Welche Erfahrung und welche Erlebnisse hast Du in dieser Zeit gemacht?
  • Was hat Dich im Kindergarten und in der Schulzeit geprägt und warum?
  • Was waren deine Lieblingsfächer, Lieblingslehrer und warum?
  • An welchen Personen hast Du dich orientiert?
  • Welche Werte und persönliche Eigenschaften sind Dir wichtig?
  • Welche Schicksalsschläge haben Dich begleitet? Welche Stärke hast Du dadurch erlangt?
  • Welche Traditionen sind Dir wichtig?
  • Was würde in Deinem Beipackzettel stehen, wenn Du ein Medikament wärst? Nebenwirkungen, Wirkung und welche Unverträglichkeit gibt es?

2.         Vor dem Schlafengehen Notizen machen

Das heißt, eine Art „Themen- und Ideenspeicher“ über alltägliche Ereignisse und Erfahrungen aber auch Ideen und Aufgaben zu führen. Das nächtliche Schreiben hilft Ihnen, Ihren Geist von unnötigen Gedanken zu befreien, so dass Sie als Vorbereitung für den kommenden und ggf. anstrengenden Tag gut schlafen können. Es hilft Ihnen auch, ein persönliches Verständnis zu entwickeln, damit Sie bessere Entscheidungen treffen können, die Ihre Persönlichkeit betreffen. Zweitens zeigen Studien, dass Sie besser schlafen, wenn Sie Ihren Geist und die rumschwirrenden Gedanken durch das Schreiben frei machen. Das verbessert auch Ihre Gesundheit und sorgt für einen entspannteren Start am nächsten Tag. Wenn Sie also im Bett liegen und an Ideen, Aufgaben und Ereignisse denken, könnte dieser Art des “Aufschreibens“ dabei helfen schneller einzuschlafen.

3.         Entwickeln Sie eine feste Routine

Um das Beste aus Ihrem Tag zu machen, sollten Sie sich effektiv mit den täglichen Anforderungen Ihres Geistes und Körpers auseinandersetzen. Der beste Weg, diese Anforderungen zu erfüllen, besteht darin, pünktlich zu schlafen und pünktlich aufzuwachen. Dies bietet die beste Struktur für den Tag und bewahrt Sie vor Müdigkeit während des Tages. Außerdem sollten Sie auch versuchen Ihre Mahlzeiten zu festen Zeiten einnehmen, um Ihre Stimmung besser zu regulieren. Diese disziplinierten Gewohnheiten helfen Ihnen auch, den Tag besser zu planen, da Sie wissen, dass Sie sich bei der Planung Ihres Tagesablaufs keine Gedanken über die Zeit für das Essen machen müssen. Denken Sie bei den Routinen auch an Ihre Familie, Zeit für Sie selbst und ganz wichtig an Ihre Gesundheit und etwas Sport. Berücksichtigen Sie also in Ihren Routinen auch Themen, die WICHTIG sind, aber aktuell nicht DRINGEND sind. Diese Punkte haben wir oft im stressigen Alltag nicht immer im Fokus und wenn es dann DRINGEND wird, entsteht dadurch Stress. Das ist vermeidbar.

4.       Räumen Sie Ihre Wohnung, das Büro und Ihr direktes Umfeld auf

Vielleicht eine der solidesten Regeln von Dr. Jordan Peterson, “Clean Your Room”. Diese berühmte Regel hat tiefgreifende psychologische Gründe für ihre Wirksamkeit im Selbstmanagement. Sie verbessert Ihr Arbeitsumfeld und vertreibt die Trägheit aus Ihrem Kopf. In der Tat ist z.B. das Aufräumen Ihres Zimmers oder Ihres Büros der erste Schritt, um in die Gänge zu kommen. Es ermöglicht Ihnen, Autorität über Ihren persönlichen Raum zu entwickeln, was Ihre Denkmechanismen in Schach hält und Sie durch diese Ordnung effizienter macht.

5.         Teilen Sie Ihre Tage sinnvoll ein

Sie sollten alle Ihre täglichen Bedürfnisse und Anforderungen auflisten. Sie brauchen Nährstoffe, Fitness, eine angemessene Arbeitsmoral und Freizeit. So können Sie Ihre Aufgaben in drei große Kategorien einteilen, die Ihren Bedürfnissen entsprechen. Erstens: Gesundheit und Fitness, wozu effektiver Schlaf, gesunde Essgewohnheiten und angemessene Bewegung gehören. Zweitens sollten Sie Ihre Aufgaben notieren und sinnvoll gruppieren, die Sie in Ihrer Karriere voranbringen. Dies erfordert mehr Disziplin, denn Aufschieberitis ist eine problematische Eigenschaft. Und drittens ist es wichtig, Zeit für das zu haben, was man liebt, sei es die Familie, Freunde oder ein Hobby. Ein effektives Zeitmanagement zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass Sie auch Zeit für Ihre Hobbys haben.

6.         Treten Sie dem 1-Stunde-früher-Club bei

Das 1-Stunde-früher Aufstehen ist für mich die wichtigste Regel für die permanente Verbesserung des Selbstmanagements und meine wichtigste Selbstmanagement Methode. Wenn Sie nur etwas früher aufstehen, es muss nicht direkt 1 Stunde sein, fangen Sie einfach mal mit 30 Minuten an, haben Sie keine Ausrede mehr, warum es nicht getan werden kann. Und seien wir mal ehrlich, 30 Minuten früher aufstehen, das schafft doch wirklich jeder von uns. Einfach den Wecker neu einstellen und schon ist es geschafft.

Die Strategie der kleinen Schritte ist hier eine gute Möglichkeit um Aufgaben zu erledigen, die sonst nicht erledigt werden, um Dinge zu lernen, die sonst nicht gelernt werden und um eine starke Routine aufzubauen und den Tagesablauf neu zu “programmieren”. Ein zusätzlicher Vorteil des 1-Stunde-früher Aufstehens ist auch, dass Sie in dieser Zeit z.B. auch etwas für Ihre Gesundheit tun können und dadurch viel mehr Energie haben und sich einfach besser fühlen.

7.         Die “Zwei-Minuten-Regel”

Die Zwei-Minuten-Regel besagt, dass jede Aufgabe, die innerhalb von zwei Minuten erledigt werden kann, sofort erledigt werden muss. Für die Wirksamkeit der Zwei-Minuten-Regel gibt es einen tiefen psychologischen Grund. Indem Sie die einfachen, weniger zeitaufwändigen Aufgaben zuerst erledigen, können Sie dem Widerstand gegen zeitaufwändigere Aufgaben entgegenwirken. Die Idee ist also, Ihr Gehirn in den Arbeitsmodus zu versetzen, indem Sie die leichteren Aufgaben zuerst erledigen. Oft werden diese Aufgaben aufgeschoben. Machen Sie selbst den Test und fragen Sie sich mal bei den nächsten Ideen und Aufgaben, ob es Möglichkeiten gibt, etwas davon in 2 Minuten zu erledigen oder ob nicht die ganze Aufgabe in 2 Minuten erledigt werden kann. In vielen Fällen finden Sie dafür gute Ansätze.

8.         15-Minuten-Zielsetzung

Im Gegensatz zur mittel- bis langfristigen Zielsetzung liegt der Fokus des 15-minütigen Ansatzes auf kurzfristigen Zielen, die Ihnen helfen, Widerstände zu überwinden. Dabei geht es darum, schrittweise Aufgaben zu erledigen, die viel Zeit in Anspruch nehmen. Dies ist eine Technik, die süchtig macht und die man, wenn man sie einmal benutzt hat, immer wieder anwenden wird. Es ist das direkteste Instrument zur Zielsetzung, da es eine sofortige Anwendung erfordert. Nehmen Sie sich einfach einen Zettel, stellen Sie eine Stoppuhr auf 15 Minuten ein und beantworten Sie die folgenden Fragen:

  1. Welches EINE Ziel muss ich in den kommenden 4 Wochen erreichen?
  2. Was MUSS ich in den kommenden 2 Wochen erledigen, um diesem Ziel näher zu kommen?
  3. Welche zwei ganz konkrete Aufgaben werde ich diese Woche erledigen?
  4. Wann plane ich mir dafür die Zeit ein?

Wiederholen Sie diesen Ablauf 1x/Woche und Sie werden erstaunliche Erfolge damit haben! Ich mache es z.B. immer Freitags und nutze diese 15 Minuten für eine schnelle Ausrichtung und einen Kurzcheck.

9.       Die 2-Tages-Regel

Diese Regel ist besonders einzigartig, weil sie den Fokus auf die Entwicklung von Beständigkeit und Disziplin legt. Nach dieser Regel darf man nicht 2 Tage hintereinander eine Gewohnheit auslassen. Andernfalls müssen Sie sich selbst bestrafen. Bestrafen bedeutet in diesem Zusammenhang, dass Sie etwas machen sollen, was Sie wirklich ungern tun. Es ist also ein psychologischer Trick, den wir dabei anwenden. Es könnten z.B. unwichtige und unbeliebte Aufgaben sein, die Sie vor sich herschieben, etwas was Ihnen keine Freude bereitet und Sie es wirklich ungern tun. Bei mir ist es oft so, dass meine Frau davon immer eine Liste in der Tasche hat 🙂

Warum ist das so wichtig? Die Unterbrechung unseres Belohnungssystems (wir erledigen Aufgaben, wir halten uns an die Routine, wir streichen Punkte von der Liste, usw.) führt dazu, dass wir uns daran gewöhnen, den Zeitplan dann nicht einzuhalten. Es wird dann schleichend unsere Routine und wir merken es nicht. Dann ist es normal etwas zu verschieben, dann ist es normal nicht ganz so regelmäßig etwas zu tun und schon ist es unsere normale Routine geworden. Eine Gewohnheit, an der wir arbeiten, darf höchstens nur 1x ausfallen. Das ist der Trick! James Clear hat es in seinem Bestseller “Die 1% Methode” sehr gut beschrieben. Ein sehr gutes Buch zu diesem Thema.

Noch wichtiger ist, dass Sie sich nicht durch irgendeine Aufgabe mogeln dürfen. Das ist die goldene Regel für die Entwicklung von Beständigkeit und Disziplin.

10.       Akzeptanz von Fehlern entwickeln

In einer anspruchsvollen Routine machen Menschen oft Fehler. Aber Fehler sind gefährlich, denn sie könnten Ihre Motivation für den Tag zunichte machen. Jetzt sind Sie mit einem Arbeitstag im Rückstand, der am nächsten Tag eine weitere Belastung darstellen könnte. Das Problem beginnt, wenn Sie nicht in der Lage sind, Ihre Fehler effektiv auszugleichen, denn dann könnten Sie sich selbst eine große Arbeitslast aufbürden. Sie müssen also sicherstellen, dass Sie Ihre Fehler geistig akzeptieren und sie sofort beheben können. Jeder Fehler beleibt ein Fehler wenn Sie nichts damit machen. Viel sinnvoller ist es einen gemachten Fehler dafür zu nutzen, um daraus zu lernen. Versuchen Sie gemachte Fehler als Lernchancen abzuspeichern und immer etwas gutes und sinnvolles damit zu verbinden.

  1. Frage 1: Warum ist das passiert?
  2. Frage 2: Was hätte ich anders machen können?
  3. Frage 3: Wann habe ich es erkannt, das es nicht klappen würde und was habe ich unternommen, damit es nicht passiert?
  4. Frage 4: Was lerne ich für die Zukunft daraus für mich, für meine Gewohnheiten und für meine Selbstdisziplin?

11.         Entwickeln Sie effektive Bewertungsskalen

Eines der Schlüsselelemente zur Verbesserung des Selbstmanagements besteht auch darin, ein solides Verständnis für Ihre Fortschritte zu entwickeln und sich eine eigene Selbstmanagement Methode zur Ergebnisbewertung zu überlegen. Der beste Weg, Ihre Fortschritte und Ihre Effektivität zu messen, ist die Entwicklung von Bewertungsskalen für Ihre Arbeit. So können Sie dabei vorgehen:

  1. Zunächst sollten Sie alle Aufgaben auflisten, die Sie erledigt haben.
  2. Dann können Sie diese Aufgaben auf einer Skala von eins bis zehn nach Ihrer geleisteten Arbeit bewerten. Haben Sie viel dafür getan? Haben Sie viel Arbeit und Zeit investiert? Es ist sehr wichtig, dass Sie sich selbst ehrlich bewerten. Hier schauen Sie kurz auf den INPUT.
  3. Erstellen Sie dann eine zweite Skala für dieselbe Aufgabe und bewerten Sie, wie hoch der Wert ist, den Sie für diese Arbeit erzielt haben. Versuchen Sie dabei die Wirkung und das Ergebnis zu bewerten also den OUTPUT.
  4. Schreiben Sie abschließend eine kurze Bemerkung zu Ihrer Aufgabe und Ihrem Ergebnis. Dies hilft Ihnen bei der Selbstbeurteilung Ihrer Leistung sowie bei der Selbstanalyse Ihrer Stärken und Schwächen. Ich nutze dafür eine Excelübersicht und verfolge damit einige Parameter, die für mich von Bedeutung sind.

12.       Vergessen Sie das Multitasking

Der größte Fehler, den Menschen machen, die sich mit der Selbstorganisation beschäftigen, besteht darin, an den Mythos des Multitasking zu glauben. Multitasking ist sehr erstrebenswert, aber man kann nicht in mehr als 1 oder 2 echten Tätigkeiten außergewöhnlich sein. Letztendlich werden Sie alle Ihre Bemühungen zunichte machen, wenn Sie mehrere Ziele gleichzeitig verfolgen. Tatsächlich können Sie die BESTEN Fortschritte machen, wenn Sie sich auf ein einziges Ziel fokussieren und dann zum nächsten übergehen, nachdem Sie es erreicht haben. Durch Multitasking fühlen Sie sich vielleicht motiviert und verantwortungsbewusster, aber Sie wissen bestimmt auch, dass es kein echtes Multitasking gibt.

Wenn Sie mehrere Ziele haben und an diesen Ziele arbeiten wollen, dann fokussieren Sie sich auf ein Ziel in einer bestimmten Zeitspanne. In der nächsten Zeitspanne dann das nächste Ziel, usw.

Fokus ist das, was vielen fehlt. Sie müssen verstehen, dass die Zeit nicht veränderbar ist. Sie läuft für alle von uns gleich schnell ab. Der Unterschied ist also wie wir die Zeit nutzen und Multitasking verliert dabei immer!

13.       Entwickeln Sie einen Feedback-Mechanismus

Es ist leicht, sich in der Arbeit zu verlieren und einen Teil seiner selbst zu vergessen. Ein externer Feedback-Mechanismus dient als rotes Signal für jedes Mal, wenn Sie sich zu etwas entwickeln, das Sie nicht sein wollen. Ein Feedback-Mechanismus kann ein Partner oder eine geliebte Person sein, der/die sich ein Bild von Ihren Fortschritten machen kann und Sie und Ihre Gesundheit im Auge behält. Es ist ein sehr wichtiges Instrument für das Selbstmanagement, wenn wir bedenken, wie sehr wir dazu neigen, kleine Veränderungen im persönlichen Verhalten zu ignorieren, die dann zu großen Veränderungen in der Persönlichkeit führen können. Wenn Sie also auf eine langfristige Selbstmanagementpraxis fokussiert sind, ist dieses Instrument vielleicht das notwendigste. Holen Sie sich aktiv Feedback ein und seien Sie auch achtsam mit sich selbst.

14.       Folgen Sie Selbstmanagement Experten

Selbstmanagement ist beileibe keine einfache Kunst und wie wir bereits wissen, erfordert es etwas Übung. Deshalb ist es wichtig, dass Sie auch sinnvolle und für Sie passende Impulse von außen erhalten. Sie können dazu einfach einigen Selbstmanagement-Gurus folgen. Das sind Psychologen, Influencer und Experten auf ihrem Gebiet, die die Kunst des Selbstmanagements gemeistert haben. Aber es ist wichtig, dass Sie die richtige Person auswählen, der Sie folgen.

Es kann irreführend sein, dem teilweise giftigen Social-Media-Trend der Selbstverbesserungskultur zu folgen und alles anzuwenden was dort geteilt wird. Das häufigste Merkmal echter Selbstmanagement-Experten ist, dass sie ihre Techniken bei sich selbst angewendet haben. Und sie konzentrieren sich darauf, Menschen wirklich zu helfen, sich zu entwickeln, anstatt die Selbstverbesserungskultur zu fördern. Es gibt viele Personen, die das sehr gut machen. Ich persönlich orientiere mich auch an einigen, möchte hier aber keine Namen nennen. Schaut Euch deren Inhalte an, deren Botschaft und das wofür diese Personen stehen und wenn es für Euch passt, nutzt Sie als Inspiration und Anregung. Findet einen guten Mix und erweitert dadurch Euren eigenen Blickwinkel.

15.       Entwickeln Sie Ihre Resilienz

Resilienz ist kurz beschrieben, unsere Fähigkeit schwierige und stressige Situationen und Ereignisse gelassen(er) und ohne Beeinträchtigung zu meister und sich danach wieder aufzurichten und das Leben zu akzeptieren wie es ist. Es ist sozusagen unser eigener Schutzschild für bzw. vor den Einflüssen, die auf uns als Mensch wirken.

Zu dem Thema Resilienz gibt es viele Übungen, Anleitungen, Erklärungen und Beschreibungen. Eine solide Resilienz ermöglich es uns in stressigen Situationen ruhiger und gelassener zu bleiben, klarer zu denken und fokussierter die nächsten Schritte zu gehen anstatt in Stress und ggf. Panik zu verfallen.

Ich persönlich finde die Ansätze von Sebastian Mauritz immer sehr wertvoll und schaue mir regelmäßig seine Inhalte an. Wenn Ihr also Fragen zum Thema Resilienz habt, schaut einfach mal auf seiner Website nach und Ihr findet bestimmt wertvolle Ideen und Ansätze für Euch.

In den ersten 15 oben aufgeführten Selbstmanagement Methoden bzw. Erläuterungen habe ich lediglich effektive Techniken, Werkzeuge und Ansätze vorgestellt bzw. ich habe eher den Fokus auf die Entwicklung einer Selbstmanagement Denkweise gerichtet, um ein starkes und wirksames Selbstmanagement zu entwickeln. Wenn Sie dazu auch noch ein kleine Anleitung, eine Selbstmanagement Definition und weitere Informationen benötigen, dann lesen Sie sich diesen Artikel dazu durch:

Was Sie über Selbstmanagement wissen müssen!

Die anderen Selbstmanagement Methoden, die ich nun vorstellen werden, sind eher praktische und direkte Werkzeuge des Selbstmanagements. Es gibt dazu unzählige “Helfer”, die jeder selbst ausprobieren sollte, um dann für sich die BESTE und WIRKSAMSTE Art zu finden.

16.         Nutzen Sie Apps und Software für die Terminplanung

Selbstmanagement Apps nutzen
Finden und testen Sie passende und wirksame Selbstmanagement Apps

Die Technologie beweist immer wieder, dass sie unsere Arbeit auf bemerkenswerte Weise einfacher und effektiver macht. Um dies zu bestätigen, gibt es zahlreiche Apps und Software, die Ihre Zeitplanung und Aufgabenerledigung produktiv machen. Darüber hinaus gibt es viele Apps, die Ihnen helfen können, Ihre Routine zu überwachen und zu optimieren, basierend auf Ihrer persönlichen Situation. Sie können sich also zu Beginn ruhig mit einigen Apps beschäftigen, die Ihren Bedürfnissen entsprechen. Denn jede Plattform und jede App hat ihre eigenen einzigartigen Funktionen und Designs. Es ist kein großes Geheimnis, dass die Zukunft in effektiven digitalen Tools liegt, denn die Welt steuert auf zunehmend digitalisierte Geschäftsmodelle zu. Testen Sie es selbst aus und entscheiden Sie selbst, ob es sich lohnt diese Tools zu Ihren individuellen Selbstmanagement Methoden zu zählen, oder nicht.

17.       Todoist

Vielleicht das bekannteste Aufgabenmanagement-Tool im Internet. Der primärer Fokus liegt auf Benutzerfreundlichkeit und Zugänglichkeit. Das einfache Design gepaart mit Funktionen wie einer Bibliothek von Aufgaben und Vorgängen, integriertem Kalender und Sprachverarbeitungsfunktionen ist sehr benutzerfreundlich umgesetzt. Es bietet Ihnen die Möglichkeit, Projekte für sich selbst oder für Ihr Team zu planen. Mit nützlichen Funktionen wie Aufgabenerinnerung und Benachrichtigung über ausstehende Aufgaben werden Sie bestimmt ein regelmäßiger Nutzer von TODOIST werden. Also meine Empfehlung dazu ist: Einfach ausprobieren, denn der FREE Plan von TODOIST ist kostenlos und Sie können damit vieles ausprobieren. Sie finden auf TODOIST auch viele sehr gute Vorlagen.

18.       Habitica

Die Idee, dass die Welt schnell digitalisiert wird, verstärkt die Verwendung von Apps wie Habitica. Dieses einzigartige Selbstmanagement-Tool legt den Fokus auf Gameplay und Charakterentwicklung, um Ihre Fähigkeiten im Aufgabenmanagement zu verbessern. So können Sie als eine Figur spielen, deren Werte sich je nach Ihrer Leistung verbessern. Dies ist nicht nur eine unterhaltsame Art, die Produktivität zu steigern und den Fortschritt zu dokumentieren sondern es ist vom Zugang eine ganz andere Art von Selbstmanagement App. Außerdem werden die Benutzer durch Erinnerungen und Benachrichtigungen an tägliche Aufgaben erinnert. Insgesamt eine hervorragende Plattform für Selbstmanagement und Selbstentwicklung. Eine sehr schnell wachsende Plattform mit mittlerweile einigen Millionen Nutzern. Wenn Sie eher den spielerischen Einstieg ausprobieren wollen, einfach mal auf HABITICA anmelden.

19.       Asana, MS-Teams und Base Camp

Vielleicht die besten teambasierten Selbstmanagement-Apps, die Sie je finden werden. Für mich gehören ASANA und MS-TEAMS zur besten Team-Management-Software, die Sie online nutzen können. Beide enthalten viele Integrationen, die es Ihnen ermöglichen, Pläne zu koordinieren, Berichte zu erstellen und Projekte zu verwalten. Beide enthalten alles, was Sie für Ihr persönliches Management brauchen. Denn es sind die fortschrittlichsten Selbstmanagement-Tools, welche für alle Geräte verfügbar sind.

Auch dazu einfach mal beides ausprobieren wenn Sie noch auf der Suche sind. Ansonsten wenn Sie mit der Microsoft Produktpalette arbeiten würde ich in diesem Fall MS-Teams empfehlen.

Basecamp gehört für mich auch zu dieser Kategorie und ist ein weiteres einzigartiges Softwaretool für die Selbstorganisation und das Unternehmensmanagement. Wenn Sie also nach etwas mehr als nur Projektmanagement-Tools suchen, ist Basecamp genau das Richtige für Sie. Es bietet eine Lösung für unabhängige Produktivitäts- und Selbstmanagement-Tools, da es nicht nur Projektmanagement-, sondern auch Personalmanagement-Funktionen enthält und bestimmte Vorgänge sehr einfach automatisiert hat wie z.B. regelmäßige Erinnerungen und Umfragen. Damit lassen sich sehr einfach Gewohnheiten, Ziele und viele andere Punkte regelmäßig und automatisiert verfolgen.

20.       weitere Selbstmanagement Methoden / Gewohnheits Apps

Um an Ihren Gewohnheiten zu arbeiten, können Sie viele Apps und Programme einsetzen. Die interessantesten sollten Sie kennen. Für mich gehören diese dazu:

  1. Coach.Me – Arbeiten Sie an Ihren Gewohnheiten mit dem Gewohnheits-Tracker und einer Community. Auch hierzu – einfach ausprobieren und wenn es nicht passt wieder löschen und deinstallieren.
  2. StickK – wenn Sie gerne Wetten und auf etwas Setzen, dann ist StickK genau die richtige App und wird Ihnen auf Anhieb gefallen. Was genau mit dem Wetten gemeint ist, sollten Sie selbst ausprobieren . Aber verschaffen Sie sich bitte zuerst einen Überblick 🙂
  3. Habitshare – teilen Sie ihre Gewohnheiten und Ziele mit Ihren Kollegen oder Freunden und sorgen Sie mit einem “Vertrag und einer Vereinbarung, die alle sehen” für die benötigte Motivation. Sehr interessant vom Ansatz her finde ich.

Über die Selbstmanagement Methoden und viele weitere Tools, Apps und Ideen könnte ich noch bestimmt 20 Seite füllen. Und auch wenn ich mich an dieser Stelle wiederhole, es geht nicht darum, viele gute Selbstmanagement Methoden zu kennen, sondern wenige davon wirklich nachhaltig anzuwenden.

Selbstmanagement Workshops
Mit wirksamen Selbstmanagement Workshops führen Sie Ihr Team zum Erfolg

In den Selbstmanagement Workshops, die ich durchführe, werde ich oft nach Methoden und wirksamen Selbstmanagement Tools gefragt. Wenn ich dann fragen wofür eine konkrete Selbstmanagement Methode gesucht wird oder für welchen Zweck, lautet die Antwort der Teilnehmer zu Beginn “ja so allgemein, welche Methoden sind wirklich gut”. Jede Methode ist super – sie muss nur angewendet werden. Ich ordne die Selbstmanagement Methoden drei Kategorien zu.

  1. EFFEKTIVITÄT – Wie kann ich gut Priorisieren und meine Aufmerksamkeit fokussieren?
  2. EFFIZIENZ – Wie kann mich meine Kompetenzen des Selbstmanagements entwickeln?
  3. WIRKSAMKEIT – Wie kann ich einen Prozess der Weiterentwicklung des Selbstmanagements etablieren?

Wenn Sie mehr dazu wissen wollen, dann kontaktieren Sie mich und ich helfe Ihnen und Ihrem Team dabei genau diese Kompetenzen im Team zu entwickeln und für Sie den besten Weg zu finden.

Wenn Sie wirklich signifikante Veränderungen erreichen wollen, dann suchen Sie sich eine Methode aus und üben Sie. Investieren Sie jeden Tag 30 Minuten Zeit für die Weiterentwicklung Ihres Selbstmanagements, aber nicht nur Bücher lesen, Lernvideos schauen sonder wirklich selbst aktiv werden! MACHEN – Sie wollen ja schließlich irgendwann auch sagen, “Ja ich kann es“ und nicht nur “Ja ich kenne es“!

Sie interessieren sich vielleicht noch für das Thema TEAM & FÜHRUNG, dann lesen Sie sich auch die anderen sehr interessanten Artikel dazu durch. Viel Spaß dabei.

Teamentwicklung

Teamentwicklung | Warum Sie die Phasen der Teamentwicklung kennen sollten!

Es gibt viele verschiedene Faktoren, die Ihnen helfen können, wenn Sie sich die Phasen der Teamentwicklung ansehen.

Wenn Sie diese Faktoren verstehen, können Sie Ihren Ansatz und die Unterstützung und Entwicklung eines Themas besser auf die einzelnen Phasen abstimmen und sicherstellen, dass Ihr Team die einzelnen Phasen bestmöglich gestaltet. In diesem Blogbeitrag gehen wir auf einige der wichtigsten Dinge ein, die Sie bei der Entwicklung eines Teams beachten sollten. Lesen Sie weiter, um mehr zu erfahren!

Wir alle haben schon einmal gehört: „Teamwork is what makes the dream work.“ – John C. Maxwell

Das mag zwar ein wenig klischeehaft sein, aber es steckt viel Wahrheit darin. Selbst die anspruchsvollsten Ziele oder Ergebnisse lassen sich viel einfacher angehen und erreichen, wenn man in einem Team von Personen arbeitet, das aus motivierten und zufriedenen Menschen besteht. Die Arbeit in einem kohärenten Team kann manchmal eine Herausforderung sein. Es gibt unterschiedliche Persönlichkeiten, berufliche Vorlieben, Sinn für Humor und Arbeitspraktiken, die berücksichtigt werden müssen.

Damit ein Team produktiv sein kann, müssen seine Mitglieder zusammenarbeiten und sich an den Zielen des Teams beteiligen. Dies geschieht jedoch nicht von selbst; es entsteht, wenn das Team gemeinsam arbeitet. Vielleicht wurden Sie einer Gruppe zugeteilt, um an einer neuen Aufgabe oder einem Projekt mitzuarbeiten. Wenn sich das Team zum ersten Mal für dieses Projekt trifft, könnte es jedoch so aussehen, als hätte niemand eine Vorstellung davon, was zu tun ist oder wie sie alle Aufgaben effizient erledigen können, damit alles reibungslos und ohne allzu viel Ärger abläuft!

Am Anfang sind Sie gewiss noch kein Team, sondern nur Einzelpersonen, die für die Zusammenarbeit eingeteilt wurden. Mit der Zeit lernen Sie einander kennen, erfahren, was Sie voneinander erwarten können, wie Sie die Arbeit aufteilen und die Aufgaben verteilen und wie Sie Ihre Bemühungen aufeinander abstimmen. Durch diesen Prozess beginnen Sie, als Team und nicht als Gruppe von Einzelpersonen zu funktionieren und zu arbeiten. Das Vertrauen steigt und der Spaß nimmt zu.

Wie können nun die Phasen der Teamentwicklung dafür genutzt werden?

Fünf Phasen der Teamentwicklung bzw. wie Sie die Teamentwicklungsuhr lesen

Bei der Teamentwicklung geht es darum, zu lernen, wie man gut mit anderen zusammenarbeitet. Forschungsergebnissen zufolge durchlaufen Teams mehrere Phasen der Teamentwicklung. Der Bildungspsychologe Bruce Tuckman hat eine fünfstufige Teamentwicklung aufgezeigt, die die meisten Teams durchlaufen, um hohe Leistungen zu erzielen. Es wird auch oft als Teamentwicklungsuhr von Tuckmann bezeichnet. Die Phasen lauten wie folgt:

1. FORMING | Entstehungsphase

2. STORMING | Konfrontationsphase

3. NORMING | Organisationsphase

4. PERFORMING | Leistungsphase

5. ADJOURNING | Abschieds- bzw. Auflösungsphase

Tuckmans Phasenmodell der Teamentwicklung erkennt an, dass sich Gruppen nicht auf natürliche Weise oder sofort bilden. Stattdessen durchlaufen sie verschiedene Phasen und verwandeln sich schließlich von Fremden mit eigenen Zielen in eine dynamische Gemeinschaft von Personen, die ein gemeinsames Ziel verfolgen.

Lassen Sie uns die einzelnen Phasen der Teamentwicklung besprechen, um diese Begriffe besser zu verstehen.

1. FORMING | Entstehungsphase

Teamentwicklung - Orientierungsphase
Teamentwicklung – Orientierungsphase

Die erste Phase ist die Entstehungsphase, in der sich die Teammitglieder zum ersten Mal zusammenfinden. Man könnte sie auch als Orientierungsphase bezeichnen, in der sich alle kennen lernen und miteinander vertraut werden.

Die Aufregung und die Erwartung, die die Entstehungsphase der Teamentwicklung kennzeichnen, sind deutlich spürbar. Die Mitglieder der Gruppe sind in voller Alarmbereitschaft, begierig darauf, einen Schritt vorwärts zu machen und gleichzeitig die Fähigkeiten und Schwächen der anderen zu beurteilen.

Die Entstehungsphase ist vergleichbar mit dem ersten Schultag oder einem neuen Beruf. Es liegt eine große Vorfreude in der Luft, und alle sind begierig darauf, die Ärmel hochzukrempeln und mit dem Projekt zu beginnen. Wenn die Rollen und Zuständigkeiten im Team noch nicht geklärt sind, gibt es in der Regel eine Person – die Teamleitung -, die einzelnen Mitglieder anleitet und führt.

Die einzelnen Mitglieder ziehen es vor, sich in den frühen Phasen der Teaminteraktion gegenseitig zu unterwerfen. Das Team erreicht in dieser Phase oft nichts, da jedes neue Mitglied seine Funktion aus dem Blickwinkel der individuellen Leistung betrachtet. Dies ist eine ausgezeichnete Gelegenheit für die Teamleitung oder die Vorgesetzten, ein Gespräch über das Ziel des Teams zu beginnen. Es ist auch der perfekte Moment, um die Grundregeln durchzugehen, die Normen der Gruppe klar zu definieren und die Erwartungen an die Rolle des Teams durchzugehen.

In dieser Phase ist der Umgang miteinander oft etwas zurückhaltend und beobachtend.

2. STORMING | Konfrontationsphase

Teamentwicklung - Konfrontationsphase
Teamentwicklung – Konfrontationsphase

Jetzt kommen die Stürme. Die zweite der fünf Phasen ist die wichtigste, aber auch die am schwersten zu bewältigende. Persönlichkeitstypen und Arbeitsgewohnheiten prallen innerhalb des Teams aufeinander, was zu Konflikten führen kann. In der Konfrontationsphase ist es auch normal, dass die Leistung des Teams leidet, da sich die Mitglieder über Ziele, Strategie, Aufgaben und Rollen nicht einig sind. Achten Sie auch auf die Bildung von Gruppen oder sozialen Kreisen innerhalb des Teams. Unzufriedenheit wird sichtbar und gelegentlich werden starke und durchsetzungswillige Personen aus der Reserve gelockt, wenn sie versuchen die eigenen Interessen und Wünsche umzusetzen.

Um zu vermeiden, dass es in der Sturm-Phase zu Engpässen kommt, müssen die Teilnehmer zusammenarbeiten und an die Fähigkeiten der anderen appellieren, um Hürden zu überwinden und ein gleichmäßiges Tempo zu halten.

Diese entscheidende Phase ist ein unvermeidlicher Bestandteil der Bildung eines erfolgreichen Teams. Führungskräfte und Manager müssen Probleme direkt angehen. Wenn sie diese übersehen, kann es dazu kommen, dass sich kleine Scharmützel zu großen Problemen auswachsen. Am Ende müssen sich die Teammitglieder jedoch darauf einigen, wie sie als Einheit vorgehen wollen.

Ermutigen Sie die Teammitglieder, sich auf Ziele zu fokussieren, die ihnen dabei helfen, die Phase des Sturms zu überwinden. Lösen Sie große Ziele in kleinere, besser erreichbare Teile auf. Klären Sie dann gemeinsam mit dem Team die Rollen und helfen Sie ihnen, ihre Fähigkeiten in Bezug auf ihre Aufgaben, ihr Team und ihre Differenzen zu entwickeln. All diese Spannungen sollten in dieser Phase thematisiert werden, um mit dem Team auf ein höheres Teamniveau zu gelangen. Ergreifen Sie in dieser Phase keine Partei (das kommt relativ oft vor, wenn Führungskräfte versuchen als Helfer das Problem zu lösen), sondern schaffen Sie ein Umfeld, wo das Team diese Spannungen selbst auflösen kann.

3. NORMING | Organisationsphase

Teamentwicklung - Organisationsphase
Teamentwicklung – Organisationsphase

Wenn Sie den Sturm überstanden haben, können Sie mit Ihrem Team in die Organisationsphase übergehen. Hier haben die Teammitglieder herausgefunden, wie sie zusammenarbeiten können und es gibt keine Konflikte oder internen Rivalitäten mehr.

Alle sind sich weitestgehend einig und es entsteht ein Konsens darüber, wer welche Rollen hat, was die Aufgaben eines jeden sind und was als Nächstes passiert. Das Team hat sich zusammengerauft und lernt die Eigenschaften und den Humor der anderen besser kennen. Wenn Sie während der Normierungsphase wertvolle Kritik üben oder um Unterstützung bitten, sollten Sie sich wohlfühlen.

Manche Teams wechseln zwischen der Storming- und der Norming-Phase hin und her. Dies kann passieren, wenn sich die Prioritäten der Arbeit ändern und die Teammitglieder vorübergehend desorientiert sind. Mit der Zeit wird sich der Sturm legen und die Teammitglieder werden erkennen, wie individuelle und gruppenspezifische Leistungen miteinander verknüpft sind.

Was sind also Ihre Möglichkeiten? Abwarten und beobachten und nur bei Bedarf eingreifen. Diese Dynamik muss innerhalb des Teams spontan herausgearbeitet werden. Sie können die Teammitglieder behutsam dazu auffordern, Selbsteinschätzungen vorzunehmen, um zu sehen, ob es eine Möglichkeit zur Prozessentwicklung gibt, aber Ihr Hauptziel sollte die Förderung der Stabilität sein. Haben sich dann spezifische Normen und Werte gefestigt und entwickelt, ist eine gute Basis für die anstehende Teamperformance gelegt.

4. PERFORMING | Leistungsphase

Teamentwicklung - Leistungsphase
Teamentwicklung – Leistungsphase

Der nächste Schritt ist die Leistungsphase, in der die Arbeitsatmosphäre bei weitem am einheitlichsten ist, die Personen zufrieden und begeistert sind und die Leistung des Teams einen Höchststand erreicht hat. Der Fokus verschiebt sich nun von der Arbeit am Team auf die Arbeit und die Leistungserbringung als Team. Das Team verfügt über eine klare und solide Struktur und jeder ist entschlossen, die gesetzten Ziele zu erreichen. Alle Teammitglieder, unabhängig von ihrer Funktion, sind während der gesamten Leistungsphase fokussiert, zielgerichtet und aufeinander abgestimmt.

Probleme und Konflikte können unweigerlich auftauchen, aber sie werden in einer gesunden und vertrauenswürdigen Weise gehandhabt und bearbeitet. Und da die Teammitglieder bereits eine Bindung aufgebaut und eine Beziehung entwickelt haben, ist die Lösung eines Problems einfacher und schneller.

In der Performing-Phase zahlen sich die während der Storming- und Norming-Phase entstandenen Verbindungen und Beziehungen aus. Die Teamkollegen haben ihre Konfliktfähigkeit verbessert und widmen ihre Zeit eher der Teamleistung als der Beziehungskommunikation. Es kommt zu Ausbrüchen innovativer Problemlösung und Ideenentwicklung, während das Team daran arbeitet, Ergebnisse zu erzielen und die Grenzen zwischen persönlicher Interpretation und Gruppenerfolg verschwimmen.

Die individuelle und kollektive Effizienz steigt, wenn die Dynamik zunimmt und jedes Teammitglied an der Leistung des Teams teilhat. Dies könnte der ideale Zeitpunkt sein, die Teamfunktionen zu bewerten, um die Produktivität noch weiter zu steigern. Auch wenn Sie eine höhere Produktivität anstreben, sollten Sie darauf achten, das Team zu loben, indem Sie Vertrauen in ihre Talente zeigen, ihre Techniken und Ideen unterstützen und ihre Leistungen anerkennen.

5. ADJOURNING | Abschieds- bzw. Auflösungsphase

Teamentwicklung - Abschiedsphase
Teamentwicklung – Abschiedsphase

Die Abschiedsphase ist die letzte, aber dennoch nicht die unwichtigste. In dieser Phase, die auch als Abschlussphase, Trauerphase oder Endphase bezeichnet wird, wird das Team auf den Abschluss vorbereitet. Es kann unterschiedliche Gründe haben, warum es nun zum Abschluss kommt. Das Ziel des Teams ist erreicht. Die Aufgabe neigt sich dem Ende zu und die letzten Aufgaben und der Papierkram werden erledigt oder das Team muss neu aufgesetzt werden. Da die Arbeitsbelastung abnimmt, werden die Teammitglieder häufig von der Aufgabe abgezogen und zu einem anderen Projekt geschickt.

Die Teammitglieder führen dann häufig eine Nachbesprechung durch und sammeln Feedbacks ein und bewerten, was gut funktioniert hat und was für künftige Initiativen verbessert werden kann.

Manchmal werden die erledigten Aufgaben und der allgemeine Erfolg eines Projekts offiziell gefeiert, je nachdem, wie lange die Arbeit an einem Projekt gedauert hat und welche Verbindungen aufgebaut wurden.

Während die Teammitglieder ihre letzte Arbeit erledigen und die Aufgaben des Unternehmens abschließen, kann in der Abschlussphase manchmal die Energie fehlen. Möglicherweise denken sie bereits an ihre nächsten Aufgaben, so dass sie deswegen nur noch wenig Energie und Begeisterung für die anstehenden finalen Aufgaben haben. Das Management kann das Team bei der Bewältigung der Abschlussphase unterstützen, indem es die Ergebnisse des Teams würdigt und auf die Herausforderungen hinweist, die mit der Erledigung noch offener Aufgaben verbunden sind.

In dieser Phase kann eine Abschlussbesprechung und eine Übergabe der ggf. noch offenen Aufgaben statt finden. In dieser Besprechung sollte auch ehrlich und transparent über die Highlights aber auch über die Verbesserungspotenziale gesprochen werden. Einige Teams nutzen dafür auch eine Art “Abschlussbericht”, um die wesentlichen Punkte auch schriftlich zu notieren.

Ich persönlich bereite immer für die Teams, die von mir betreuen werden, diese Vorlage vor. Alle Erkenntnisse, die während der Umsetzung bestimmter Projekte und Initiativen gesammelt wurden, bringen aus meiner Sicht einen großen Mehrwert für das Unternehmen und für weitere Teams. Oft beobachte ich aber Führungskräfte, die sehr angespannt sind, wenn die Erkenntnisse der Teams viel Potenzial aufzeigen und nicht nur die Highlights erwähnen.

Bleiben Sie also in dieser Phase neugierig, ergebnisoffen und freuen Sie sich auf alles was die Teams entdecken. Nur Erkenntnisse und Potenziale bringen uns weiter!

Die Bedeutung der fünf Phasen der Teamentwicklung

Teamentwicklung - Fünf Phasen der Teamentwicklung
Teamentwicklung – Fünf Phasen der Teamentwicklung

Wenn Sie die fünf Phasen der Teamentwicklung berücksichtigen, können Sie ein Team zusammenstellen, mit Meinungsverschiedenheiten reibungslos umgehen, Informationen effizient weitergeben, Spitzenergebnisse erzielen und schließlich die Ergebnisse bewerten, um nach Verbesserungsmöglichkeiten zu suchen.

Wie lassen sich diese Phasen der Teamentwicklung in der Praxis anwenden?

Behalten Sie die Phasen der Teamentwicklung im Hinterkopf, wenn Sie ein neues Team bilden, damit Sie die Teammitglieder dabei unterstützen können, ihr maximales Potenzial auszuschöpfen und effektiv zu arbeiten. Auch wenn es kein Patentrezept für die Unterstützung von Teams gibt, sollten Sie die folgenden vier Ideen ausprobieren, um den Zusammenhalt Ihres Teams zu verbessern.

Idee #1: Legen Sie frühzeitig die Ziele Ihres Teams fest

Es ist von entscheidender Bedeutung, die Ziele Ihres Teams frühzeitig festzulegen, unabhängig davon, ob Sie eine neue Organisation gründen oder an einem bestimmten Projekt mit funktionsübergreifenden Kollegen zusammenarbeiten. Die Festlegung eines Ziels noch vor Beginn der Zusammenarbeit garantiert, dass alle Beteiligten auf derselben Seite stehen und für dasselbe Ziel zusammenarbeiten.

Schreiben Sie das Ziel für alle gut sichtbar aus. Versuchen Sie das Ziel auch so zu beschreiben, dass es überprüfbar wird. Welche Zielrichtung streben Sie an? Ist das Ziel mit einer Kennzahl, einem Zustand oder etwas anderem beschreibbar? Welche Zielhöhe streben Sie an? Sie wissen doch, die Zielhöhe entscheidet dann im weiteren Verlauf über die Strategie, die Sie einschlagen. Es macht einen großen Unterschied ob Sie etwas um 5% oder um 30% verbessern wollen.

Es ist wichtig, neben dem Ziel des Teams auch die relevanten Rollen im Team zu definieren. Je genauer die Rollen definiert werden, desto einfacher wird es später werden, die richtigen Personen dafür zu definieren bzw. zu gewinnen und es wird für alle nachvollziehbar, wer für was und wann verantwortlich ist.

Idee #2: Etablieren Sie eine effektive Kommunikation

Legen Sie bereits zu Beginn des Aufbaus Ihres Teams eine klare Kommunikationsstrategie fest. Ein Planungsprozess legt fest, wie Ihr Team wichtige Informationen an die relevanten Interessengruppen weitergeben wird. Wenn die verschiedenen Kommunikationskanäle klar sind, können die Teammitglieder ihre Arbeit effizient erledigen, kennen ihre Rollen und wissen, wo und wie sie die für ihre Arbeit benötigten Fakten finden können. Eine Kommunikationsstrategie kann Ihnen dabei helfen, all diese Ziele auf eine für Ihr Team verständliche Art und Weise zu erreichen.

Die Kommunikationsstrategie sollte nicht nur nach aussen, also vom Team für andere, sondern auch nach innen, also im Team und für das Team, aufgesetzt und erarbeitet werden.

Sollte dann ein Problem auftauchen, werden Ihre Mitarbeiter auch wissen, wie sie es lösen können. Die Lösung von Konflikten hängt von soliden Kommunikationsfähigkeiten ab. Ihr Team wird wissen, wie es seine Schwierigkeiten konstruktiv mit dem Rest des Teams besprechen kann, wenn Sie über einen definierten Plan verfügen.

Vielleicht können Sie dazu auch wertvolle Rolle definieren, die Ihnen dann in der Weiterentwicklung des Teams helfen. Seien Sie dabei auch kreativ und gehen Sie ggf. neue Wege.

Idee #3: Nutzen Sie die Stärken Ihrer Teammitglieder

Die individuellen Rollen der einzelnen Teammitglieder sind entscheidend für den Teamerfolg. Dabei kann es sich um Funktionen handeln, für die sie eingestellt wurden, oder um solche, die ihnen innerhalb der Gruppendynamik in die Wiege gelegt wurden.

Delegieren Sie Zuständigkeiten und verteilen Sie Rollen entsprechend den Fähigkeiten der einzelnen Teammitglieder. Manche Menschen sind die geborenen Leader, während andere sich bei der Führung zurückhalten, aber bei Strategie und Planung glänzen. Jeder sollte die Rolle einnehmen, in der herausragende Performance ermöglicht wird. Die persönlichen Qualitäten, die jeder Einzelne mitbringt, schaffen ein Gefühl der Teamarbeit. Wenn Sie feststellen, dass einige Teammitglieder sich nicht engagieren, sollten Sie gemeinsam die Gründe erforschen, sie nach ihrer Meinung und ihren Vorschlägen fragen und so die Stärken der Mitglieder aufzeigen.

Visualisieren Sie doch einfach die Stärken des Teams und steigen Sie ggf. so in eine stärkenorientierte Diskussion ein. Auch dabei sollten Sie einfach mal was neues ausprobieren und mit dem Team neue Wege gehen. Was meinen Sie, welche Stärken hat Ihr Team?

Idee #4: Gehen Sie auf gesunde Weise mit Konfrontationen um

Es ist leicht, Meinungsverschiedenheiten zu vermeiden, aber das ist kontraproduktiv für die Teambildung. Ein gutes Team, das Probleme angeht, hat mehr Vertrauen ineinander. Unabhängig von ihren Konflikten können sie sich darauf verlassen, dass die harte Arbeit, für die sie bezahlt wurden, auch erledigt wird.

Konfliktlösung ist eine Möglichkeit, einen transparenten und urteilsfreien Arbeitsplatz zu schaffen. Daher ist es sehr wichtig als Führungskraft bzw. auch in der Rolle der Teamleitung, die Rahmenbedingungen und das passende Umfeld dafür zu gestalten. Stellen Sie sicher, dass Ihr Team Probleme gut lösen kann und es in einem passenden Umfeld passiert.

Finden Sie ein passendes Format, um die aufkommenden Spannungen und Unzufriedenheiten besprechen zu können. Sensibilisieren Sie die Teammitglieder auf wertschätzendes Feedback und orientieren Sie sich an der gemeinsamen Weiterentwicklung des Teams. Wenn alle die Weiterentwicklung des Teams als Schlüssel für den Erfolg sehen und bereit sind an den eigenen Entwicklungsfeldern zu arbeiten, dann stehen die Chancen sehr gut, auch anspruchsvolle Themen innerhalb des Teams besprechen zu können.

Abraham Lincoln hat einmal gesagt: „Ich mag diesen Menschen nicht, ich muss ihn besser kennen lernen“ und wenn Sie diese Haltung im Team entwickeln, dann steht einer erfolgreichen Reise nichts mehr im Wege.

Ein kurzer kritischer Blick auf die Teamentwicklung nach Tuckmann

Teamentwicklung - Es ist nur ein Modell und kann helfen wenn wir es zulassen
Teamentwicklung – Es ist nur ein Modell und kann helfen wenn wir es zulassen

Wie jedes Modell ist auch die Teamentwicklungsuhr bzw. die Teamentwicklungsphasen von Tuckman nicht immer auf alles anwendbar. Wie Ihr sicherlich auch schon selbst erlebt habt, folgen Teams nicht einer linearen Entwicklung und sind deshalb in diesen Phasen immer abbildbar. Vielmehr ist meine Beobachtung diese, dass aus Gruppen nicht immer gute Teams entstehen. Die Teamentwicklung ist also eine sehr individuelle und eine sehr dynamischen Geschichte. Das Modell der Teamentwicklung von Tuckman sollte deshalb bitte nur als zusätzliche Anregung und Hilfestellung verstanden werden.

Es kann sicherlich hilfreich sein, zu erkennen, in welcher momentanen Phase ein Team aktuell steckt. Oft ist es aber schwierig, die aktuelle Phase zu definieren. In der Praxis ändern sich die Aufgaben manchmal so schnell, dass die Teams Phasen überspringen oder diese Phase teilweise parallel durchlaufen. Auch lassen sich die Phasen nicht immer einfach voneinander abgrenzen und vermischen sich manchmal.

Wenn wir uns also nicht starr an dem Modell orientieren, sondern es flexibler betrachten, können uns die Phasen der Teamentwicklung sicherlich dabei helfen, das Thema und die Teamentwicklung zumindest etwas besser zu verstehen. Ich habe persönlich Teams beobachtet, die aus meiner Perspektive nie in der Leistungsphase waren und dann beendet wurden. Somit durchlaufen die Teams nicht immer alle Phase.

Wir können immer etwas lernen! Nutzt die Inhalte und Ideen dieses Modells und setzt hilfreiche Interventionen. Teamentwicklung ist je kein “Kockrezept” – es ist viel mehr ein Prozess, der sich permanent ändert, anpasst und von den Teilnehmern gestaltet wird.

Was halten wir zum Schluss fest?

Am Ende dieses Beitrags sollten Sie bedenken, dass die Entwicklung eines Teams ein kontinuierlicher Prozess ist. Ein “perfektes” Team theoretisch zu planen funktioniert nicht – stattdessen sollten Teams ständig daran arbeiten, ihre Kommunikation und Zusammenarbeit zu verbessern. Die Phasen der Teamentwicklung können Ihnen als Wegweiser dienen, um Ihre aktuelle Teamdynamik etwas besser zu verstehen und Bereiche zu identifizieren, in denen Verbesserungen erforderlich sind. Es ist jedoch wichtig, sich daran zu erinnern, dass es sich nicht um starre Schritte handelt, die der Reihe nach befolgt werden müssen. Vielmehr bieten sie einen Rahmen, um zu verstehen, wie sich Teams im Laufe der Zeit entwickeln.

Wenn Sie den Teams helfen wollen, Höchstleistungen zu erbringen, sollten Sie diesen Beitrag unbedingt mit ihnen teilen. Wie immer würden wir uns freuen, von Ihnen über Ihre eigenen Erfahrungen bei der Entwicklung von Teams zu hören – teilen Sie mit uns Ihre Erkenntnisse in den Kommentaren! Und vergessen Sie nicht, diesen Beitrag mit Ihren Teamkollegen zu teilen, damit auch sie auf dem Laufenden bleiben.

Sie interessieren sich vielleicht noch für das Thema TEAM & FÜHRUNG, dann lesen Sie sich auch die anderen sehr interessanten Artikel dazu durch. Viel Spaß dabei.

Agile for Teams und Agile Teams

Agile for Teams – Wie Sie agile Teams im Industrieumfeld befähigen

Warum agile Teams die Umsetzung beschleunigen und welche Grundlagen Sie über agile Teams wissen sollten

Wenn wir über agile Teams und agile Vorgehensweisen sprechen, kursieren viele Mythen und Missverständnisse. Einige glauben, dass die agile Vorgehensweise nur für Softwareentwicklungsteams geeignet ist oder dass es zu schwierig ist, sie in einer industriellen Umgebung einzuführen. Nichts von beidem ist wahr! Tatsächlich kann agiles Arbeiten eine großartige Möglichkeit sein, Ihr Team zu stärken und dem Team zu helfen, effektiver zu arbeiten. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie Agile for Teams auch in einem industriellen Umfeld beginnen und erste Ergebnisse erzielen können.

Vor allem gehe ich darauf ein, wie Sie ein sich selbst organisierendes Team entwickeln, das motiviert ist und für seinen eigenen Erfolg verantwortlich ist.

Sind Sie bereit? Dann fangen wir an!

Was sind Agile Teams bzw. Agile for Teams und was bedeutet es überhaupt?

Zunächst einmal müssen wir mit einigen weit verbreiteten Missverständnissen über agile Teams und den Begriff selbst aufräumen. Manche denken, dass agil bedeutet, auf der Couch einzuschlafen und eine zufällige Aufgabe aus dem Hut zu ziehen, um sie zu erledigen. Andere glauben, dass der Begriff nur für die Softwareentwicklung gilt und für jede andere Art von Team zu schwierig ist. Ja, anfangs wurde Agile for Teams eingesetzt, um Softwareteams zu helfen, ihre Produktivität zu verbessern, aber jetzt hat es sich auch in anderen Branchen verbreitet.

Agile Teammitglieder sind also nicht nur Entwickler, die an Softwareprodukten arbeiten. Agile Projektmanager sind ein Beispiel für das breite Spektrum an Berufen, in denen heutzutage agile Ansätze zum Einsatz kommen. Ihr könnt ja selbst auf Stepstone nachschauen, wie viele vakante gute Stellen es dazu im Moment gibt.

Wir haben alle schon von der agilen Haltung und Umsetzung von Spotify gehört – das Unternehmen entwickelt zwar keine eigenen Produkte, wendet aber im gesamten Unternehmen agile Methoden, Techniken und Prinzipien an.

Das Spotify Modell – Teil 1

Was also macht ein Team “agil”? Beginnen wir mit der Definition

“Agile Entwicklung ist eine Reihe von Prinzipien und Werten, die sich auf Flexibilität, Zusammenarbeit und Prioritätensetzung konzentrieren.”

Wenn wir über agile Teams im Industrieumfeld sprechen, meinen wir eine Gruppe von Menschen, die selbstorganisiert zusammenarbeiten, um Ziele zu erreichen. In der Regel ist das Team funktionsübergreifend und setzt sich aus Personen mit unterschiedlichen Fähigkeiten zusammen, z. B. jemandem, der strukturiert Probleme lösen kann, technische Lösungen entwickeln kann, Nachforschungen über Zielkunden anstellen kann usw. Als ein Team von selbstorganisierten Individuen sind agile Teams in der Lage, schnelle und effektive Lösungen zu finden. Sie tun dies, indem sie Probleme selbst beseitigen, auf Augenhöhe miteinander arbeiten und sich nicht von den Entscheidungen oder der Autorität eines Einzelnen abschrecken lassen. 

Das bedeutet, dass agile Teams unabhängiger arbeiten und ihre Kunden oder Stakeholder besser kennen. Daher sind sie in der Lage, Lösungen für Probleme schnell anzupassen. Die Teammitglieder arbeiten also alle gleichrangig zusammen und finden Wege, um jede Herausforderung schnell zu bewältigen – auch neue Herausforderungen, die durch sich schnell verändernde Rahmenbedingungen oder sich wandelnde Kundenbedürfnisse entstehen!

Warum wir nicht TEILEN, sondern VERBINDEN sollten. Klassisch vs. agil

Agile Teams - VERBINDEN
Agile Teams – Verbindungen stärken und nicht Trennung herbeiführen

Oft wird eine Unterteilung zwischen “klassischer” Vorgehensweise und “Agiler” Vorgehensweise beschrieben. Für einen Vergleich ist es hilfreiche zu verstehen wo die Unterschiede liegen, welche Prinzipien und welche Arbeitslogik verfolgt wird. Oft wird meiner Meinung nach aber eine “was ist besser” Diskussion angestoßen. Das kenne ich auch schon seit Jahren, bzw. ich muss schon fast sagen seit Jahrzehnten, im Bereich des Verbesserungsmanagements und der Prozessoptimierung.

Es gibt da die Hardcore Anhänger aus der Lean Management Ecke, die TPM Veteranen, dann die Six Sigma Fraktion, die KVP Jünger, die Holocracy Botschafter, die Scrum Sprinter und viele andere gute Ansätze und Ideen. Es wird in den meisten Fällen versucht eine dominierende Ausrichtung zu “verkaufen und zu verteidigen”. Das finde ich persönlich sehr anstrengen, denn aus meiner Überzeugung sind in allen Ansätzen gute BEST PRACTICE Vorgehensweisen verborgen, die verbunden & gemeinsam und nicht geteilt & aufgesplittet viel mehr bringen. Deshalb unterteile ich in diesem Artikel auch nicht in KLASSISCH und AGIL – dazu gibt es schon sehr viele Abbildungen und Vergleiche im Netz.

Lasst uns also wirksame Formate finden und das Verbindende suchen, anstatt eine Spaltung herbeizuführen.

Nach welchen agilen Prinzipien handeln agile Teams?

Agile Teams - Prinzipien
Agile Teams – bewährte Prinzipien für Agile for Teams

Es werden oft unterschiedliche agile Prinzipien beschrieben. Ich diesem Artikel gehe ich nur auf die relevanten Prinzipien von agilen Teams im Industrieumfeld ein, die aus meiner Sicht relevant sind.

6 Prinzipien für Agile for Teams im Industrieumfeld

Prinzip 1 – Selbstorganisation vor Einflussnahme

Arbeitet selbstorganisiert! Das habe ich schon oft gehört und da muss ich dann immer etwas schmunzeln. Es ist dann manchmal so wie „sei kreativ – und am besten JETZT“. Selbstorganisation vor Einflussnahme bedeutet in diesem Zusammenhang, dass Teams befähigt werden sollen und manchmal wirklich MÜSSEN, selbstorganisiert zu arbeiten, anstatt auf die Entscheidungen und Vorgaben der Führungskräfte oder des Managements zu warten. Selbstorganisation sollte zu Beginn begleitet werden, damit das Team Vertrauen in die „Verantwortungsübergabe“ gewinnt und wirklich versteht, was es bedeutet selbstverantwortlich Entscheidungen zu treffen, Verantwortung zu übernehmen und alles Mögliche zu tun, um eine Erfolgsgeschichte zu schreiben ohne ständig um Erlaubnis zu fragen und die Probleme und Hindernisse „nach oben“ zu delegieren. Ein gutes selbstorganisiertes Team kann alle Aufgaben, Hindernisse, Entscheidungen und Probleme selbst umsetzen bzw. lösen. Eine Einflussnahem von „übergeordneter Stelle“ ist nicht notwendig.

Prinzip 2 – Mehrwerte liefern vor Pläne entwerfen

An dieser Stelle sage ich den Teams immer – das ist der Turbo in der Umsetzung! Mehrwerte liefern als oberstes Prinzip der gelebten Leistungsstrategie. Dabei ist der primäre Fokus auf die permanente Lieferung von echten Mehrwerten gerichtet. Es bedeutet dann, auch mit den ersten Annahmen, Ideen und Ansätzen in die Umsetzung zu gehen, mit dem Ziel schnelles Feedback und eine schnelle Rückkoppelung zu erhalten, um permanent Mehrwerte zu liefern. Dieses Prinzip zu leben, erfordert etwas Übung, denn oft fällt es vielen schwer den Mehrwert zu ermitteln bzw. die richtige Sichtwiese einzunehmen. Eine meiner „JOKER“ Fragen bzw. Anregungen für die Teams ist die folgende:
Würde ein externer Kunde dafür bezahlen, was Ihr diese Woche im Team erarbeitet, erstellt, durchführt oder entwickelt habt?

Einen Mehrwert zu liefern ist also nicht nur einen Plan zu entwickeln, eine Analyse durchzuführen oder schöne Schulungsfolien zu entwerfen, sondern es ist viel mehr als das. Es muss danach signifikant besser sein als vorher! Das ist der Unterschied zwischen „BESCHÄFTIGT SEIN“ und „WIRKSAM SEIN“.

Natürlich könnte das auch ein Mehrwert sein, wenn genau diese Leistungen angefragt werden 😉

Hier findet Ihr noch eine kurze Erklärung dazu 👉 BESCHÄFTIGT SEIN VS. WIRKSAM SEIN

Prinzip 3 – Transparenz & Offenheit vor Geheimhaltung & Rückzug

In vielen Unternehmen ist es leider so, dass Geheimhaltung – also nicht wirklich alles so beschreiben wie es wirklich ist, sondern etwas besser – stärker ausgeprägt wird je höher das Organigramm erklommen wird.  Interessant finde ich auch die Sendung „UNDERCOVER BOSS“, wo sich i.d.R. Geschäftsführer „undercover“ ins eigene Unternehmen begeben und sich dann wundern wie die Realität wirklich aussieht. In so einem Umfeld ist es dann nicht ganz so einfach das Prinzip von Transparenz & Offenheit zu leben, denn es könnte ja dazu führen, dass der große Teppich (unter dem alles verschwunden ist) doch bestimmte Sachen zugedeckt hat, die da wohl bleiben sollten.

Jim Collins, der den Weltbestseller „From Good To Great” bzw. „Der Weg zu den Besten“ geschrieben hat, ist auf dieses Prinzip auch schon eingegangen. Er hat es – „der Realität ist Auge schauen“ genannt. Es ist eins der wesentlichen Prinzipien, welches herausragende Unternehmen von guten Unternehmen unterscheidet.

Das Prinzip soll dabei helfen alles besprechen zu können und offen mit Unzufriedenheit umzugehen. Nur dann sind eine nachhaltige Veränderung und Verbesserung gemeinsam möglich.

Prinzip 4 – Könnerschaft vor Titel

Wenn wir im privaten Umfeld etwas unternehmen oder z.B. etwas am Haus modernisieren, dann lassen wir uns dort von jemandem anleiten und beraten, der auf diesem Gebiet eine Könnerschaft hat, oder? Im Unternehmen sollten wir dieses Prinzip identisch anwenden. Wenn wir also „Könnerschaft vor Titel“ leben wollen, übertragen wir z.B. Entscheidungskompetenzen an jene Personen, die in bestimmten Bereichen viel besser sind als die anderen – also eine echte Könnerschaft haben.

Oft fällt es vielen Führungskräften schwer, genau diese „Macht“ abzugeben und eine beratende Rolle einzunehmen. Es wird dann nicht mehr entschieden per Titel bzw. Stellung im Organigramm, sondern die Person mit den besten Kompetenzen in diesem Bereich trifft die Entscheidung. Damit so etwas gut funktionieren kann, sind andere Entscheidungsformate notwendig. Im Downloadbereich findet Ihr eine Kurzschulung für „Agile Entscheidungstechniken“, um diese Kompetenzen zu verbessern.

Prinzip 5 – schnelle Verbesserung vor großer Innovation

Ist es gut genug, um es auszuprobieren und entsteht dadurch kein signifikantes Risiko oder ein Schaden für das Unternehmen? Das ist die Fragen für schnelle und kleinere Verbesserungen, anstatt auf die großen Innovationen zu warten und wertvolle Zeit zu verlieren. Dabei erinnere ich mich immer an das Zitat von Henry Ford, der gesagt hat: „Nicht mit Erfindungen, sondern mit Verbesserungen macht man sein Vermögen“. Das soll nicht bedeuten, dass Innovationen schlecht sind, ganz im Gegenteil. Innovationen sind wichtig für die sprunghafte Weiterentwicklung.

Es bedeutet in diesem Kontext einfach – gehe lieber 100 kleine Schritte, anstatt auf den einen großen zu warten. Was können die Teams also diese Woche bzw. diesen Monat verbessern und wie viel Verbesserung ist ausreichend? Eine 100% perfekte Lösung ist oft wirtschaftlich nicht sinnvoll und wir kommen mit einer 80% Lösung auch ans Ziel. Das Prinzip des „Target Costing“ kann dann manchmal helfen, die oft beobachtete „Overengineerin“ Mentalität aufzulösen.

Prinzip 6 – Praxisnutzen vor Theorie

Wir können uns Bücher kaufen und uns mit Studien bestimmt viele Monate beschäftigen und dann als Botschafter bestimmter Thesen das Land bereisen. Oft bringen „By the Book“ Kochrezepte viele Probleme mit sich, denn selbst in einem Unternehmen gibt es viele gute praxiserprobte ABER UNTERSCHIEDLICHE Wege etwas zu tun. Der Praxisnutzen und die Anwendung im „echten Leben“ darf nicht aus den Augen verloren werden. Es bedeutet sogar, das unterschiedliche Wege in der Umsetzung bestimmter Aufgaben teamabhängig sind. Das „WIE“ kann bei gleichen Aufgabenstellungen von Team zu Team völlig anders ausschauen. Praxisrelevant bedeutet auch immer Zielgruppenorientierung!

Jede Umsetzung, Idee, Anregung und gut gemeinte Lösung sollte hinsichtlich Praxisnutzen bewertet und einer theoretischen Ideallösung vorgezogen werden. Wir wollen Wirksamkeit und das setzt einen hohen Praxisnutzen voraus.

Was sollten Sie noch berücksichtigen, wenn Sie agile Teams in einer industriellen Umgebung aufsetzen wollen?

Agile Teams - Hinweise
Agile Teams – Was sollte auf dieser Expedition berücksichtigt werden?

Haltung und Werte – Welche Haltung dafür hilfreich ist

Selbstorganisation ist ein Teil der agilen Haltung. In einem agilen Team wissen die Einzelnen, wie sie Entscheidungen treffen und die Verantwortung dafür übernehmen können. Die Teammitglieder helfen sich gegenseitig bei der Lösung von Problemen, anstatt nach einem Verantwortlichen zu suchen, der sich “darum kümmern kann”.

In einem agilen Team gibt es keine strengen Regeln über die Art und Weise wie man zusammenarbeitet. Agile Teams sind flexibler und eignen sich besser für eine dynamische Umgebung, die sich häufig ändert. Mit anderen Worten: Agile Teams lösen sich von bestimmten Prozessen und Strukturen sowie von den Werkzeugen, die ein Team einsetzt – sofern diese eine effektive Zusammenarbeit einschränken oder behindern würden.

In der Literatur zu diesem Thema finden sich viele weitere Grundsätze von agilen Teams. Es ist eine gute Praxis, sie in einer Team-Charta zu definieren, die hilft, die Prinzipien mit konkreten Aktionen oder Verhaltensweisen zu verbinden.

Die agile Haltung ist für mich persönlich sehr eng mit einer KVP-Haltung verbunden. Denn im Kern gilt der grundlegende Ansatz – wir machen alles besser was uns hilft und suchen immer nach einem besseren Weg für uns! Mach es EINFACH ist ein wichtiges Prinzip.

Ich bin sehr gespannt was da passiert und welche Erkenntnisse wir gemeinsam gewinnen. Wir starten sobald wir eine erste Idee haben und wir kein größeres Risiko für das Unternehmen befürchten, aber wir passen unsere Vorgehensweise sofort an, wenn es nicht funktionieren sollte. Wir freuen uns über jedes Feedback und jede andere Sichtweise – so verstehen wir die Unterschiedlichkeiten als Chance und bekommen die Möglichkeit, Situationen aus vielen Blickrichtungen zu sehen. Wir orientieren uns an der Wirksamkeit, nicht an der geleisteten Arbeit und treffen Entscheidungen gemeinsam, im Sinne unserer Ausrichtung und Orientierung. Wir vertrauen auf Könnerschaft und helfen uns gegenseitig, anstatt mit einer Konkurrenzbrille durch das Unternehmen zu laufen“.

So würde ich die Haltung beschrieben, die für den Erfolg von agilen Teams im Industrieumfeld hilfreich ist.

Meine TOP 10 Tipps für eine erfolgreiche Implementierung von Agile for Teams

Agile Teams - Tipps für die Umsetzung
Agile Teams – Tipps für die Umsetzung

1. Startphase gut gestalten

Gestalten Sie die Startphase interessant. Setzen Sie dafür gute Formate und Workshops ein, um „erlebbare“ Unterschiede zu vermitteln. Es gibt unterschiedliche Simulationen bzw. „Agile Games“, die Sie einsetzen könnten, um das Thema und die Idee dahinter zu vermitteln. Seien Sie ruhig kreativ dabei und begeistern Sie alle für das Thema “Agile for Teams”!

2. Erste Themen finden

Suchen sie für die Teams gemeinsam nach einem guten Thema für den ersten Versuch. Es lässt sich auch sehr gut bereits in der Startphase erarbeiten. Sie können dazu die abgewandelte Stacey Matrix zur agilen Einstufung nutzen und so recht schnell ein gutes Thema für eine agilen Expedition identifizieren.

3. Teamzusammensetzung berücksichtigen

Es gibt keine ideale Teamzusammensetzung für den Start. Was aber hilfreich sein könnte, sind Personen, die eine breite Akzeptanz im Unternehmen haben, offen sind für neue Themen und natürlich auch verstehen, dass sie als Team funktionieren müssen und keine Elite-Einzelkämpfer gesucht werden. Abhängig vom Thema sind natürlich auch Personen relevant, die zu diesen Themen auch eine wichtige Rolle haben und im Kernteam als Mitspieler benötigt werden.

4. Coaching nicht vergessen

Zumindest für die Startphase hat es sich bewährt, das ganze Team zu unterstützen und eine Art „Coaching“ für das Team aufzusetzen. Oft ergeben sich in der Umsetzung viele Fragen oder Unsicherheiten, die in einem Coaching sehr gut prozessiert werden können und das Team dadurch die Sicherheit erhält, an diesem Thema zu arbeiten und sich dafür einzusetzen.

5. Board zur Steuerung & Visualisierung

Ein ganz wichtiger Punkt, um die Arbeit zu visualisieren. Sie kennen bestimmt ein Kanban-Board mit den Spalten „geplant, in Arbeit und erledigt“. Das wäre die Mindestanforderung an so ein Teamboard für den Start. Wichtig dabei ist jedoch auch die Priorisierung der Aufgaben aus Sicht der Kunden zu berücksichtigen, damit sichergestellt wird, dass im Team immer nach dem Prinzip „Wir liefern permanent Mehrwerte für unsere Kunden“ gearbeitet wird.

6. Lernstunde als neues Format

Damit ist eine gezielte „Weiterentwicklungszeit“ für das Team gemeint. Es lässt sich in der Praxis gut mit dem Coaching verbinden. Es hat aber den Fokus auf der Erprobung von neuen Methoden, Ansätzen, Ideen, Tools und der gezielten „Lernzeit“ für das Team. So stellen Sie sicher, dass eine Kompetenzerweiterung innerhalb des Teams einen wichtigen Stellenwert erhält.

7. Zeit & Ressourcen klären

Eine Frage, die ich oft gestellt bekomme ist – “Wie viel Zeit müssen wir investieren?“. Eine Antwort lautet dann: „Wenn Sie die Aufgaben, das Projekt oder die Idee nicht agil umsetzen würde, wie viel Zeit würden Sie dann investieren?“ und dann ist die einfache Antwort – „ja dann investieren Sie genauso viel“. Eine zweite Antwort bedarf einer kleinen Erklärung. Wenn Sie sich noch zurück erinnern, an die Zeit bevor Sie Ihren Führerschein hatten und sehr aufgeregt waren, wann es endlich so weit sein wird, das eigene Auto zu fahren, Freunde zu besuchen und mal selbst im Sommer einen Ausflug an den See zu unternehmen. Und wenn Sie jetzt nur 1h pro Woche etwas dafür getan hätten, wie lange würde es dauern, bis Sie fertig wären? Mit der Agilen Vorgehensweise ist es fast so wie mit dem Führerschein. Sie können ganz wenig dafür machen und es dauert sehr lange bis Sie endlich mal „agil fahren“, oder Sie erhöhen die Wiederholungen und die Intensität und sind schneller am Ziel.

Meine Empfehlung ist an dieser Stelle

Mindestens einen halben Tag pro Woche – besser noch 1 ganzen Tag pro Woche für die agile Umsetzung und die damit verbundene Teamentwicklung zu investieren.

8. Budget überlegen

Wollen Sie zusätzlich das Team unterstützen, diesen Weg selbstorganisiert zu gehen, dann überlassen Sie dem Team ein fixes Startbudget. Ich empfehle das Budget für „notwendige externe Unterstützung“ ohne weiter Vorgaben vorzusehen. So kann das Team selbst entscheiden, wann und wofür es eingesetzt werden soll. Das Team kann dann ganz nach Bedarf Unterstützung anfordern, sich mit bestimmten Themen beschäftigen und z.B. auch einen Inhouse Workshop mit externer Unterstützung durchführen. Warum muss das immer die Aufgabe der Führungskräfte sein? Lasen Sie das Team entscheiden – Sie werden garantiert positiv überrascht sein und begeistert zugleich.

Wie können Sie einfach die Höhe des Budgets definieren?

Vergeben Sie ein Budget pro Teammitglied. Wie viel Weiterentwicklungsbudget pro Teammitglied würden Sie investieren? So kommen Sie recht schnell und einfach zu einer ersten Idee dazu.

9. Kommunikation nicht vergessen

Sorgen Sie für eine gute und regelmäßige Kommunikation von Anfang an. Nichts ist schlimmer, wenn durch eine fehlende Kommunikation und Aufklärung, unterschiedliche Gerüchte entstehen. Planen Sie z.B. „FAQ“ Runden ein, um interessierten Personen die Möglichkeit zu geben sich zu erkundigen, berichten Sie offen über Erfolge und Hindernisse, aber auch über Punkte, die nicht geklappt haben. Leben Sie eine offene Kommunikation und sorgen Sie für Transparenz.

10. Digitale Formate nutzen

Beschäftigen Sie sich mit digitalen Formaten und Möglichkeiten der Kollaboration. Mittlerweile gibt es für alle Ideen die Sie haben, sehr gute und einfache digitale Lösungen. Wollen Sie täglich relevante Feedbacks z.B. zur Zufriedenheit der Mitarbeiter erhalten, dann setzen Sie digitale Umfragen ein. Möchten Sie kreative Lösungen mit vielen Personen gleichzeitig erarbeiten, bieten sich virtuelle Whiteboards an. Beschäftigen Sie sich also auch mit den „modernen“ Arbeitsformaten und befähigen Sie das Team!

Systemrelevante Rollen in der Startphase von Agile for Teams

Damit die Startphase ein voller Erfolg wird, haben sich einige Rollen bewährt und sollten deshalb kurz erwähnt werden.

Auftraggeber & Promoter

Jemand aus dem TOP Management, der dieses Thema gerne ausprobieren oder es einführen möchte. Diese Person sollte die Rückendeckung im Management sein und auf oberster Ebene die Umsetzung betreuen, begleiten und agile Teams wirklich einführen wollen.

Sparringspartner & Trainer

Diese Rolle sorgt für die Weiterentwicklung des Teams, hilft dem Team die Prinzipien und die Ansätze zu erlernen und unterstützt das Team in der Vorgehensweise. Sollte es eine externe Rolle sein, sollten Sie den Auftrag so formulieren, dass eine schnelle Entwicklung des Teams das Ziel ist und nicht ein lebenslanger Auftrag verkauft wird. Menschen entwickeln, die Menschen entwickeln. Sorgen Sie mittelfristig für interne Multiplikatoren.

Coach & Weiterentwickler im Team

Im Team ist es sinnvoll eine Rolle zu definieren, die sich um die Weiterentwicklung des Teams kümmert. Welche Kompetenzen brauchen wir und welche müssen wir noch entwickeln? Welche Stärken habe wir im Team? Wer kann was am besten? Wo haben wir noch einen blinden Fleck, den wir schließen müssen? Wie verbessern wir uns als Team und was ist uns in der Zusammenarbeit wichtig? Wer sorgt für die permanente Weiterentwicklung des Teams? Das ist dieser Job. Es sind oft die Agile Coaches, die Scrum Master oder die internen Teamentwickler.

Digi-Master & Kollaborationsexperte

Diese Rolle sorgt für die passenden Formate in der digitalen Welt und sucht nach wirksamen Ansätzen, um die beste Nutzererfahrung und die besten Workshop-, Schulungs-, Kommunikations- und Dokumentationslösungen anzubieten. Es ist eine Rolle, die zukünftige Arbeitsformate auf Praxisrelevanz prüft und diese dann bestmöglich ins Team und dann auch ins Unternehmen bringt.

Mehrwert & Nutzen Sammler

Diese Rolle sorgt für Klarheit, Transparenz und Priorisierung aller Aufgaben, indem immer die Sicht der Kunden und der potenziellen Stakeholder eingenommen wird. In dieser Rolle ist es wichtig den echten Mehrwert herauszuarbeiten und die Priorisierung der Aufgaben auf Wirksamkeit zu überprüfen bzw. auszulegen.  

Agile for Teams – Der Unterschied zwischen doing agile und being agile!

Iceberg_Agility
Iceberg of Agility – Agile Teams nachhaltig aufbauen

Wir sollten in diesem Zusammenhang auch den kleinen, aber feinen Unterschied zwischen “DOING AGILE” und “BEING AGILE” kennen. Viele glauben, dass sie in ihrem Unternehmen “agil arbeiten” und darüber hinaus auch “agil sind”, während sie in Wirklichkeit nur vielfach sehr gute und erprobte Methoden und Vorgehensweisen punktuell einsetzen. Aber sie leben es nicht so sehr! Mit “agil arbeiten” ist zum Beispiel gemeint, dass eine Organisation einige agile Praktiken eingeführt hat oder bestimmte agile Werkzeuge verwendet. Das ist sicherlich ein guter erster Schritt, aber wenn sich die Kultur und die Werte nicht ausreichend in der täglichen Arbeit widerspiegeln, dann kann es passieren, dass Prozesse mit der Zeit “anstrengend” und unflexibel werden und die komplette Initiative einschläft.

Es ist so, als wenn Sie etwas machen müssten und davon noch nicht überzeugt sind. Am Anfang ist es vielleicht interessant, da es etwas NEUES ist, aber mit der Zeit verlieren Sie die Lust, wenn das Gesamtsystem und Ihre Kollegen ggf. noch ganz anders “ticken”. Wenn es bei Ihnen üblich ist, immer konkrete Pläne, Meilensteine, Ressourcenplanungen usw. zu erstellen, um eine Scheinsicherheit zu erhalten, dann wird es Ihnen sicherlich schwer fallen, eine agile Haltung der Neugierde und “Lasst es uns mal austesten” durchzustehen. Das Gesamtsystem wird Sie dann oft dazu zwingen, wieder Pläne zu erstellen, anstatt in kleinen Schritten etwas Neues zu erforschen.

Agil sein hingegen bedeutet, dass Sie zum Beispiel in der Lage sind, Ihre eigenen Aktivitäten und Ihr Verhalten auf agile Weise zu reflektieren. Das bedeutet, dass Sie für Ihr eigenes Handeln verantwortlich sind und Probleme selbst lösen, anstatt zu erwarten, dass sich jemand anderes darum kümmert. Es bedeutet auch, dass Sie uneingeschränkt das Feedback Ihrer Kunden (intern als auch extern) nutzen, um die eigene Leistung auf den Prüfstand zu stellen, anstatt von Ihrer Performance überzeugt sind, weil Sie eine gute Beurteilung vom Vorgesetzten erhalten. Es bedeutet auch, dass Sie kleine und schnell umsetzbare “aktuell gut genug” Lösungen, den großen und nahezu perfekten Lösungen vorziehen. In einem Land der Dichter und Denker manchmal nicht ganz so einfach 😉

Und ganz besonders wenn Sie Führungskraft sind, dann lassen Sie nicht nur die Teams an einer agilen Schulung teilnehmen, sondern dann sind Sie der Coach, der Mentor und der Unterstützer. Sie lernen mit dem Team, helfen bei allen Belangen – auch dann, wenn Sie nicht alle Antworten kennen. Sie verteidigen und schützen das Team und ermöglichen die Entfaltung des Teams und der Kompetenzen und übergeben die Verantwortung für bestimmte Entscheidungen an die Teammitglieder. Sie leben das Prinzip “Könnerschaft vor Titel” und verstehen sich als Uhrmacher und nicht als Zeitansager.

Und wenn dann alle agilen Ansätze, Ideen, Vorgehensweisen, Praktiken, Methoden ihr aktuelles Tagesgeschäft sind, dann sind Sie an dem Punkt angekommen, wo wir gemeinsam sagen würden “BEING AGILE” oder “Wir sind aus Überzeugung agil”.

Folgendes können wir also bei Agile for Teams festhalten!

Agile Teams - Fazit
Agile Teams – Fazit

Einer der wichtigsten Aspekte, die Sie bei der Zusammenstellung Ihres Teams berücksichtigen sollten, ist die Frage, ob das Team als agile, sich selbst organisierende Einheit zusammenarbeiten kann oder nicht. Agile Teams haben viel mit dem gemeinsam, was wir in der Natur sehen – sie passen sich schnell an und verändern sich, ohne dass es Hilfe von außen braucht. Das macht sie stark, flexibel und kreativ bei der Lösung von Problemen, für die andere Teams viel länger brauchen würden. Wenn Sie nach einem Weg suchen, ein stärkeres Unternehmen aufzubauen, in dem sich die Mitarbeiter durch ihre Fähigkeiten und Verantwortlichkeiten gestärkt fühlen, dann ist es vielleicht an der Zeit, dass Sie darüber nachdenken, wie Ihr Unternehmen von dieser agilen Haltung und dieser Vorgehensweise profitieren kann.

Agilität ist also der Schlüssel zum Erfolg in der heutigen Geschäftswelt. Sie müssen in der Lage sein, sich schnell anzupassen und zu verändern, um mit Ihren Marktbegleitern mithalten zu können. Hier kommen agile Teams ins Spiel. Sie sind selbstorganisiert und setzen sich aus Personen zusammen, die über alle fachlichen und sozialen Fähigkeiten verfügen, die sie brauchen, um ihre Arbeit zu erledigen. Dadurch können sie flexibel, kreativ und produktiv sein, wenn es darum geht, komplexe Aufgaben zu erledigen. Wenn Sie also ein Team entwickeln wollen, das Ihren Marktbegleitern immer einen Schritt voraus ist, dann sollten Sie mit einem agilen Team beginnen. Und wenn Sie nicht sicher sind, wie Sie starten könnne, kann ich Ihnen helfen!

Also, worauf warten Sie noch?

Setzen Sie sich mit mir in Verbindung und wir beginnen diese Expedition bei Ihnen vor Ort.

Die Vorteile von agilem Vorgehen für Teams in einem industriellen Umfeld sind enorm und können auf jede Teamgröße und jede Umgebung zugeschnitten werden. Es ist an der Zeit, mit den Mythen und Missverständnissen über agile Ansätze & Vorgehensweisen aufzuräumen und die Vorteile für Ihr eigenes Team zu nutzen.

Ich würden Sie gerne auf dieser Entdeckungsreise zur Stärkung Ihres Teams begleiten und Ihnen zeigen, wie einfach und vorteilhaft dieser Ansatz sein könnte!

Haben Sie bereits selbst damit begonnen?

Dann teilen Sie uns Ihre Tipps und Herausforderungen in den Kommentaren unten mit.

Und wenn Sie sich vielleicht noch für das Thema TEAM & FÜHRUNG interessieren, dann lesen Sie sich auch die anderen sehr interessanten Artikel dazu durch. Viel Spaß dabei.

Golden Circle Simon Sinek

Was ist der Golden Circle von Simon Sinek?

Und warum ist der Golden Circle so wirkungsvoll?

Ganz gleich, ob Sie ein Unternehmen gründen, eines leiten, Mitarbeiter in einem Unternehmen führen oder selbst ein Mitarbeiter sind, Sie müssen den Ansatz des Golden Circle von Simon Sinek kennen. Verstehen Sie, was der Golden Circle von Simon Sinek bedeutet, was der Golden Circle Ansatz ist und warum er so wirkungsvoll ist und nutzen Sie das Wissen, um ein neues Kapitel aufzuschlagen und Ihr Leben und Ihr Unternehmen zum Besseren zu verändern.

Die meisten Menschen wissen, wie es sich anfühlt, inspiriert zu sein. Wenn Sie inspiriert sind, fühlen Sie sich motiviert und begeistert. Sie haben ein Gefühl für den Sinn und die Bedeutung dessen, was Sie tun. Der Golden Circle von Simon Sinek ist ein Modell, das erklärt, warum einige Menschen in der Lage sind, andere zu inspirieren, während dies den meisten nicht gelingt. Es basiert auf der einfachen Idee, dass die Menschen nicht kaufen, was Sie tun, sondern warum Sie es tun. Und sobald Sie das verstanden haben, können Sie es auf Ihr eigenes Leben und Ihre Arbeit anwenden.

Was genau ist also der Golden Circle? Und wie können Sie ihn nutzen, um andere zu inspirieren? Lesen Sie weiter und finden Sie es heraus!

Die Unternehmen, die in der Vergangenheit ziemlich berühmt waren und ihre jeweiligen Branchen beherrschten, wie Blackberry, Nokia, Kodak, haben an Boden verloren. Auf der anderen Seite haben wir erfolgreiche und innovative Unternehmen wie Apple und Microsoft, die eine ausgeprägte Loyalität von Mitarbeitern und Kunden gleichermaßen genießen.

Aber ist Ihnen klar, warum Sie und die Menschen im Allgemeinen ein Unternehmen einem anderen vorziehen oder eine Marke einer anderen bevorzugen? Und welche Eigenschaften oder Qualitäten haben manche Führungskräfte, die dafür sorgen, dass Mitarbeiter, Geschäftspartner und Kunden ihnen treu bleiben?

Der britisch-amerikanische Inspirationsredner und Autor mehrerer Bestseller, Simon Sinek, gab einen interessanten Einblick in die Frage, warum einige Unternehmen und Führungskräfte die Erwartungen übertroffen haben und wie sie Menschen durch Inspiration statt durch Manipulation zu einem bestimmten Verhalten motivieren. Das gemeinsame Muster, dem sie alle folgen, hat Simon Sinek den Golden Circle genannt.

Golden Circle Bedeutung

Der Golden Circle ist der Name des Modells, das Simon Sinek verwendet, um zu erklären, wie einflussreiche Führungspersönlichkeiten wie Steve Jobs, Martin Luther King Jr. und die Gebrüder Wright Menschen inspiriert und zum Handeln motiviert haben, anstatt sie zu manipulieren, und wie die erfolgreichsten Organisationen denken, handeln und kommunizieren, angefangen beim Warum. Laut Sinek kaufen die Menschen nicht, was Sie tun, sondern warum Sie es tun. Die Produkte und Dienstleistungen Ihres Unternehmens haben niemanden inspiriert. Sie sind nur der Grundstein für eine geschäftliche Transaktion zwischen Ihnen und Ihrem Kunden oder Klienten. Und die meisten Unternehmen vergessen, dass ihre Kunden sich für sie entscheiden, weil sie wissen, warum sie existieren, und nicht, was sie tun.

Der Golden Circle umfasst drei Kreise mit Fragen

Laut Simon Sinek sind erfolgreiche Organisationen um drei konzentrische Kreise herum aufgebaut.

Golden Circle Simon Sinek
Golden Circle Simon Sinek

Im Kern – WARUM

Das “WARUM/WOFÜR” ist der innere Kreis des Golden Circle, mit dem Unternehmen ihre Kernüberzeugungen, ihren Zweck und den Hauptgrund für ihre Existenz und ihr Handeln erklären und er kommt direkt aus dem Herzen derer, die es gegründet haben. Indem sie klar zum Ausdruck bringen, warum sie tun, was sie tun, können Unternehmen erklären, warum ihre Produkte oder Dienstleistungen besser sind als die ihrer Konkurrenten.

In der Mitte – WIE

Das “WIE” ist der mittlere Kreis des Golden Circle, mit dem Unternehmen die Art und Weise erklären, wie sie Dinge tun. Dazu kann auch gehören, dass sie ihre einzigartigen Werte oder Stärken mitteilen, von denen sie glauben, dass sie sich von den anderen unterscheiden. Es ist einzigartig für Ihr Unternehmen und bildet die Grundlage Ihrer Unternehmenskultur.

Außen – WAS

Und der äußerste Kreis schließlich ist das “Was”. Das ist das, was Sie anbieten – Ihre Produkte oder Dienstleistungen, die Ihren Kunden einen Mehrwert bieten..

Das WIE und WARUM schließlich bilden zusammen den inneren Kreis – die Kultur, die bestimmt, wie die Mitarbeiter das WAS sie täglich tun, umsetzen. Das macht Ihr Unternehmen wirklich einzigartig. Dies ist der Teil Ihres Unternehmens, mit dem Sie sich von Ihren Mitbewerbern abheben können und sollten.

kleine Anmerkung an dieser Stelle

Gelegentlich kann es hilfreich sein, einen vierten Kreis zu zeichnen und dann auch noch das WER zu ergänzen. Dabei werden in einigen Blogs unterschiedliche Ansätze besprochen und diskutiert ob jetzt das WER in der Mitte, aussen oder wo auch immer positioniert sein sollte. Ich würde neutral sagen – es kommt drauf an 🙂 Wichtig ist, dass die Kernaussage und die Idee dahinter verstanden ist und nicht was da noch wo hingehören soll. Irgendwie wird dann in diesen Erklärungen das WAS besprochen und das WARUM vergessen. Das finde ich dann wieder spannend.

Was ist der Golden Circle-Ansatz?

Der Ansatz des Golden Circle von Simon Sinek ist eine revolutionäre Perspektive, eine Alternative zu den herkömmlichen Annahmen darüber, warum einige Organisationen und Führungskräfte einen übermäßig großen Einfluss erlangt haben. Er stellte ihn erstmals in seinem TedX-Talk “Start with Why” im September 2009 in Puget Sound vor.

Eine sehr gute Erklärung des GOLDEN CIRCLE von Simon Sinek

Simon Sinek fand durch Forschung heraus, dass die meisten Unternehmen und Menschen von außen nach innen arbeiten, d. h. wenn sie denken, handeln oder kommunizieren, beginnen sie mit dem WAS und gehen schließlich zum WIE und WARUM über.

Im Gegensatz dazu fand Simon Sinek heraus, dass inspirierte und einflussreiche Führungskräfte und erfolgreiche Unternehmen von innen nach außen denken, kommunizieren und handeln. Indem sie mit dem WARUM beginnen, ziehen sie den Erfolg an, inspirieren die Menschen und gewinnen Loyalität, denn ein starkes WARUM oder ein Zweck spiegelt sich in ihren Dienstleistungen und Produkten wider.

Simon behauptet, dass sich ein Unternehmen, das erfolgreich sein will, auf die Kernfrage des Golden Circle, das WARUM, fokussieren und ihr stets Vorrang einräumen sollte. Am Beispiel des Unternehmens Apple und seiner Kommunikation verdeutlicht Simon, wie wichtig es ist, mit dem WARUM zu beginnen.

Menschen kaufen nicht, was Sie tun, sie kaufen, warum Sie es tun

Golden Circle Ansatz und die Fragen nach dem WARUM!
Golden Circle Ansatz und die Fragen nach dem WARUM!

Laut Simon Sinek verbringen erfolgreiche Unternehmen die meiste Zeit damit, über ihr WARUM nachzudenken, denn daraus leiten sie einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil ab.

Was bringt Menschen also dazu, Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung zu kaufen? Jedes Unternehmen möchte die offensichtliche Wahl sein. Eine der wichtigsten Fragen, die Sie sich stellen können, lautet: “Warum kaufen die Leute mein Produkt oder meine Dienstleistung?” Der Ansatz des Golden Circle besagt, dass es für andere leicht ist, Sie zu kopieren, wenn Sie sich auf das konzentrieren, was Sie tun. Sie werden nie weiterkommen, weil es immer jemanden geben wird, der etwas anderes macht, für weniger Geld und mit einem besseren Preis-Leistungs-Verhältnis.

5 Gründe warum der Golden Circle Ansatz so wirkungsvoll ist

Auch wenn es bereits offensichtlich ist, fasse ich hier die fünf wichtigsten Gründe zusammen, warum der Ansatz des Golden Circle so wirkungsvoll ist.

1.        Es ist eine Haltung der Überzeugung, um Menschen zu inspirieren.

Jeder weiß, dass er allein nichts bewirken kann. Simon Sineks Ansatz des Golden Circle befähigt Menschen, an etwas zu glauben, das größer ist als sie selbst und als das, was Sie als Unternehmen oder Organisation tun. Wann waren Sie das letzte Mal wirklich inspiriert? Können Sie sich an diese Situation erinnern?

2.        Seine Prinzipien sind in den Grundsätzen der menschlichen Entscheidungsfindung verwurzelt.

Laut Simon Sinek “kaufen die Menschen nicht das, was man tut, sondern warum man es tut”. Er sagte auch: “Es geht nicht um Geld. Es geht nicht um den Preis. Es geht nicht einmal um Ihre Produkte oder Dienstleistungen. Die Meschen kaufen nicht, WAS Sie tun oder WIE Sie es tun. Sie wollen einen Grund – Sie wollen ein WARUM.” Überlegen Sie wie Sie selbst entscheiden würden. Gleiches Produkt, zwei Verkäufer. Der eine argumentiert mit dem WAS und der andere mit dem WARUM. Wie fällt Ihre Entscheidung dann aus? Das WARUM wird Sie überzeugen, oder?

3.        Die Funktionsweise des Golden Circle ist ein perfektes Abbild der Funktionsweise des menschlichen Gehirns.

Wir rationalisieren das Gehörte oder Gelesene nicht, sondern reagieren auf der Grundlage von Emotionen. Dieses Verhaltensmuster wurde von der Evolution in unserem Gehirn eingepflanzt, denn wenn unsere Vorfahren etwas sahen oder hörten, bedeutete dies Gefahr, und sie mussten sofort reagieren, ohne nachzudenken. Unser Gehirn ist immer noch auf diese Weise programmiert. Das macht den Ansatz des Golden Circle zu einem perfekten Spiegelbild der Funktionsweise des menschlichen Gehirns und warum sollten wir es dann nicht dafür nutzen, die Kunden noch besser zu erreichen?

4.        Er beweist, dass Führungskräfte Menschen durch Inspiration statt durch Manipulation zum Handeln bewegen können.

Simon Sinek sagte: “Der Golden Circle ist ein Ansatz, um andere zum Handeln zu inspirieren.” Er sagte auch, dass wir Menschen nicht bewegen können, indem wir sie manipulieren. Wir müssen sie inspirieren und das tun wir, indem wir mit dem WARUM beginnen.

5.        Er kann von Unternehmen als Leitfaden genutzt werden um Ihre Produkte oder Dienstleistungen zu kommunizieren.

Der Golden Circle Ansatz kann als Leitfaden verwendet werden, um den Menschen zu helfen, Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung zu verstehen, indem Sie kommunizieren, WARUM Sie tun, was Sie tun, und nicht WAS Sie tun und wie Sie es tun. So wird die Kommunikation auf Überzeugung aus Überzeugung ausgelegt

Einige Beispiele von Unternehmen, die den Golden Circle nutzen

Apple – “Es beginnt alles mit dem WARUM”. Sie stellen Produkte her und verkaufen und kommunizieren sie auf der Grundlage ihrer Überzeugung (ihrem WARUM)

Southwest Airlines -“Wir sind ein Unternehmen, das von einer Reihe von Idealen und Überzeugungen geleitet wird…”

Disney – “Was wir tun, wer wir sind, was wir glauben… Es geht darum, Menschen glücklich zu machen.”

Ford – “Wir existieren, um das Leben der Menschen zu verbessern…”

Nike – “Es gibt mehr im Leben als nur zu gewinnen, es gibt auch etwas zu lernen.”

Dies sind einige Unternehmen, die den Ansatz des Goldenen Kreises anwenden.

Es gibt bestimmt noch viele andere Unternehmen, die es auch anwenden. Vielleicht kennt Ihr noch weitere mit guten Beispielen. Dann notiert es bitte im Kommentar und wir bauen die größte Sammlung hier auf 🙂

Wenn Sie sich mehr inspirieren lassen und andere inspirieren wollen, sollten Sie sich mit dem Golden Circle beschäftigen. Die Prinzipien dieses Modells können Ihnen dabei helfen, Ihren Sinn im Leben und bei der Arbeit zu finden und diesen Sinn mit anderen zu teilen. Wenn Sie wissen, warum Sie tun, was Sie tun, ist es einfacher, motiviert und begeistert zu bleiben, egal welche Herausforderungen auf Sie zukommen. Was ist Ihr “Warum”? Wie kann das Verständnis des Golden Circle Ihnen helfen, es zu erreichen? Ich hoffe, ich konnte Sie zwischendurch zumindest etwas zum Nachdenken anregen, dann ist mein WARUM für diesen Blogartikel erfüllt 😉

Heute beende ich diesen Blog mit der folgenden Frage.

Verschieben Sie den SLIDER auf dem Bild und sehen Sie selbst den Unterschied!

Was meinen Sie, wie viele würden Martin Luther King folgen, wenn er gesagt hätte “Ich habe einen Plan” anstatt “Ich habe einen Traum”?

Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag und freu mich über Ihren nächsten Besuch in der kommenden Woche.

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Retrospektiven

Retrospektive, ein wesentlicher Faktor für das Wachstum eines Teams!

Teamentwicklung mit Retrospektiven – eine Geheimwaffe?

Damit ein Team wachsen und sich verbessern kann, ist es unerlässlich, dass es einen Schritt zurücktritt und über seine Fortschritte nachdenkt. Dies kann durch verschiedene Methoden geschehen, z.B. durch Retrospektiven oder Reviews. In diesem Blogbeitrag erörtern wir die Bedeutung von Retrospektiven und wie sie Teams helfen können, großartige Ergebnisse zu erzielen. Außerdem erhalten Sie einige Tipps, wie Sie Retrospektiven effektiver gestalten können und welche Fragen Ihnen dabei helfen können, das BESTE aus diesen Meetings zu holen!

Lassen Sie uns in das Thema der Retrospektiven einsteigen und vielleicht finden Sie ja auch ein paar wirksame Ansätze und Vorgehensweisen, die Sie dann anwenden können.

Retrospektive – Bedeutung

Retrospektive bedeutet wörtlich “Rückblick” Es handelt sich um ein Treffen, das am Ende einer Iteration, also einer definierten Umsetzungsperiode, stattfindet (es ist nicht unbedingt auf agile Projekte beschränkt), bei dem die Teammitglieder auf die Ereignisse der letzten Periode zurückblicken. Die Teammitglieder diskutieren, warum die Dinge gut oder nicht so gut gelaufen sind und wie sie sich für den nächsten Zeitraum verbessern können. Der Begriff RETRO kommt aus dem Lateinisch retrō, was so viel wie “hinter” oder “rückwärts” bedeutet.

Das Hauptziel dieses Treffens ist es, aus unseren eigenen Erfahrungen zu lernen. Es ist nicht möglich, sich zu verbessern, wenn wir nicht wissen, was bei uns funktioniert und was nicht funktioniert.

Warum sollten Sie eine Retrospektive durchführen?

Warum Retrospektive
Warum sind Retrospektive so wichtig?

Es gibt viele Gründe, warum Sie Retrospektiven durchführen sollten. Hier sind nur ein paar von ihnen

  1. Es ist eine Gelegenheit, die guten Dinge zu erkennen, die in der vergangenen Iteration passiert sind, und zu sehen, was gut gelaufen ist und was beim nächsten Mal verbessert werden kann. Die Anerkennung positiver Erfahrungen trägt zur Motivation des Teams bei
  2. Die Retrospektive bietet die Möglichkeit, Bereiche zu ermitteln, die in Zukunft verbessert werden können. Das Team bespricht, wie es sich für das nächste Mal verbessern kann
  3. Sie lernen die Erfahrungen und Sichtweisen anderer auf das Projekt oder die Aufgaben kennen, was Ihnen hilft, Ihre Teamkollegen besser zu verstehen und somit das Vertrauen zwischen ihnen zu stärken
  4. Die Retrospektive gibt jedem die Möglichkeit, über seinen eigenen Arbeitsbereich hinaus zu denken.
  5. Retrospektiven legen den Schwerpunkt auf Zusammenarbeit, Ko-Kreation und Teamgeist, was den Prozess des Lernens, Verstehens und der Verbesserung beschleunigen kann. Anstatt nur Beobachtungen aus der Außenperspektive zu machen oder Fakten zu nennen, befähigen Retrospektiven Menschen, in einem kreativen Umfeld aus ihren eigenen Erfahrungen zu lernen.

Wer setzt die Retrospektiven eigentlich ein?

Jeder kann Retrospektiven überall und jederzeit einsetzen. Sie müssen nicht einmal Projektleiter sein, um eine effiziente Retrospektive durchzuführen. Das Wichtigste ist, dass ein Moderator oder jemand aus der Gruppe diese Sitzung abhält, damit alle die gleiche Chance haben, ihren Beitrag zu leisten und sich auf Augenhöhe auszutauschen.

Laut Reetro, einer Software für retrospektive Meetings, gehören 39,5 % der Nutzer zu den Fortune 500-Unternehmen. Die meisten Teams, die Reetro nutzen, führen Retrospektiven nach 2 Wochen durch, und die durchschnittliche Dauer eines Meetings beträgt 27 Minuten. Diese Zahlen zeigen, wie wichtig solche Meetings sind.

Wenn Sie Ihr Team weiterentwickeln wollen, so dass Ihr Team zu den Top-Performern gehört, ohne viel Zeit zu verschwenden, dann sollten Sie nicht lange überlegen, sondern es einfach tun und aktiv werden!

MACHEN IST WIE WOLLEN – NUR KRASSER! Das finde ich an dieser Stelle ganz passend 🙂

Wie bereitet man Retrospektiven vor?

91 % der Arbeitnehmer gaben an, dass sie während der Teamsitzungen schon einmal geträumt und 39 % sogar ein Nickerchen gemacht haben. Es ist daher wichtig, eine ansprechende Retrospektive zu gestalten, damit sich jedes Mitglied aktiv an den Gesprächen beteiligen kann, aber für einen Coach ist die Vorbereitung in dieser Hinsicht der wichtigste Faktor.

Es gibt eine Vielzahl von Ansätzen, Retrospektivtechniken, Strategien und Werkzeugen, darunter Spiele, Software und Vorlagen, die Sie zur Vorbereitung von Teamretrospektiven verwenden können.

Es ist von Vorteil, wenn Sie die Zeit vor der Retrospektive in die fünf grundlegenden Phasen der Retrospektive einteilen, die in “Agile Retrospektiven” aufgeführt sind.

Phase 1: Die Bühne bereiten

– Beginnen Sie pünktlich und überschreiten Sie nie den Zeitplan

– Stellen Sie sicher, dass jeder das Ziel der Retrospektive versteht

– Vermeiden Sie es, die Teilnehmer zu unterbrechen oder ihnen Ratschläge zu geben, während sie erzählen

– Wenn jemand spricht, lassen Sie es und vermeiden Sie Nebengespräche und Ablenkungen. Konzentrieren Sie sich auf die Worte der Teilnehmer

Phase 2: Sammeln von Daten

– Erfassen Sie alle Ideen, Probleme und Aktionspunkte der Teammitglieder

– Fragen Sie “Was ist gut gelaufen?” und “Was hätte man verbessern können?”

Phase 3: Gewinnung von Erkenntnissen

– Was hat Sie überrascht? Was war anders als erwartet?

– Wie hat Ihre Arbeit oder Ihr Verhalten zu diesem Ergebnis beigetragen?

Phase 4: Entscheidungen über Aktivitäten

– konkrete und vereinbarte Schritte für das nächste Mal aussprechen

– Identifizieren Sie Werkzeuge, die zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in zukünftigen Iterationen verwendet werden können. Finden Sie heraus, ob Sie etwas tun können, um die Produktivität des Teams zu verbessern

– Überprüfen Sie, ob alle Beteiligten mit den Maßnahmen einverstanden sind

Phase 5: Abschluss

– Fassen Sie die Ergebnisse zusammen

Legen Sie außerdem Ihre Ziele fest, bereiten Sie Fragen vor und legen Sie die Ergebnisse fest, die Sie am Ende der Team-Retrospektive erreichen möchten.

Remote – Retrospektive oder digitale Retrospektive:

Wenn Sie eine virtuelle Retrospektive aus der Ferne durchführen, sollten Sie folgendes beachten:

  • eine gute und bewährte Anwendung für Videokonferenzen und Bildschirmfreigabe aussuchen
  • vorher sicherstellen, dass es keine Zugangsbarrieren gibt und alle wirklich teilnehmen können
  • einen Plan B haben, falls Sie als “Moderator” ausfallen. Sie wissen ja manchmal spielt die Technik ein anderes Spiel 😉

und optional;

  • eine Vorlage für die Retrospektive vorbereiten.

Interessante und abwechslungsreiche Vorlagen können das Engagement der Teammitglieder verbessern und Ihre Erfahrung als Coach interessanter machen.

Nachbereitung und nächste Schritte 

Planen Sie ein Folgetreffen, um sicherzustellen, dass die vereinbarten Maßnahmen umgesetzt werden. Wenn nicht, was kann verbessert werden?

Visualisieren Sie die konkrete Aktivität, die sie gemeinsam abgeleitet haben um an der Weiterentwicklung des Teams zu arbeiten. Oft werden diese Aktivitäten am Teamboard (falls es physisch visualisiert wird) und/oder auf einem digitalen Kanban Board visualisiert. Es schadet nicht wenn es immer im Blick ist! Das sollten Sie unbedingt machen!

15 Gute Fragen, die Sie während der Retrospektive stellen sollten 

Fragen Retrospektive
Welche Fragen sind für eine Retrospektive hilfreich?
  1. Was ist gut gelaufen?
  2. Was haben Sie erreicht?
  3. Welche positive Veränderung hat sich durch Ihre Bemühungen in dieser Iteration/Projekt/Umsetzung ergeben?
  4. Was würden Sie beim nächsten Mal gerne wiederholen?
  5. Was hätte besser laufen können?
  6. Gab es etwas, das Ihren Erfolg behindert oder verhindert hat?- Gibt es wiederkehrende Themen, die wir angehen müssen?
  7. Was sollten wir nicht mehr tun?
  8. Welche Aktivitäten oder Verhaltensweisen können wir aus unserem Wortschatz als Team streichen?
  9. Inwiefern behindern einige der Verhaltensweisen Ihre Fähigkeit, Ihre Ziele zu erreichen?
  10. Was sollten wir anfangen zu tun?
  11. Welche neuen Aktivitäten oder Verhaltensweisen können wir als Team einführen?
  12. Was würden Sie sich für unsere Interaktionen und unser Arbeitsumfeld wünschen?
  13. Wohin wollen Sie gehen? (Fragt danach, was das Team erreichen möchte, nicht nur in dieser Retrospektive)
  14. Wo genau wollen wir jetzt hin?
  15. Welche Erkenntnis war die wichtigste?

 

Wege, wie Retrospektiven mehr Spaß machen!

● Bringen Sie etwas zu essen mit, oder stellen Sie Snacks bereit

● Seien Sie kreativ bei der Durchführung von Retrospektiven (z. B. stellen Sie Fragen nicht nur zu Beginn, sondern auch nach der Hälfte der Zeit!)

● Stellen Sie lustige Fragen

● Lassen Sie jemanden “des Teufels Advokat” spielen

● Verteilen Sie Auszeichnungen für die besten Antworten/Beiträge (seien Sie kreativ bei diesem Punkt!)

● Rufen Sie Post-its mit großartigen Inhalten für eine kurze Runde Applaus aus!

● Verwenden Sie während der Retrospektiven mehr Spiele, z. B. Zwei Wahrheiten und eine Lüge; Wer bin ich?

 

5 QUICK-Tipps, wie Sie sicherstellen können, dass die nächste Retrospektive Ihres Teams erfolgreich ist!

  1. Stellen Sie sicher, dass Sie ein klar definiertes Ziel haben
  2. Halten Sie den Zeitrahmen ein
  3. Führen Sie die Retrospektive durch, handeln Sie sofort danach
  4. Bewahren Sie einen kühlen Kopf! Ihre Aufgabe als ModeratorIn ist es, dafür zu sorgen, dass sich alle beteiligen und konzentrieren. Es ist schwer, aber Sie schaffen es!
  5. Seien Sie konkret, was Sie verbessern wollen

 

Warum Retrospektiven so wichtig für das Wachstum eines Teams sind?

Retrospektive als Teambooster
Retrospektive als Teambooster – Jedes Team sollte es regelmäßig durchführen

Was glauben Sie nun? Warum sind Retrospektiven so wichtig?

Denken Sie bitte kurz nach… Retrospektiven bieten eine wertvolle und dringend benötigte Gelegenheit, über den aktuellen Zustand des Teams und seines Umfelds nachzudenken.

Während dieser Reflexion können wir den Fokus bewusst darauf lenken, was gut funktioniert und was wir noch besser machen könnten, damit wir uns bei unserer Arbeit weiterhin gestärkt und engagiert fühlen.

Sie können sich nicht nur auf das konzentrieren, was gut läuft, sondern auch wiederkehrende oder potenzielle künftige Probleme erkennen und angehen, bevor sie Ihren Erfolg als Team beeinträchtigen oder kostspielig werden.

Retrospektiven sind ein effizienter Weg, um Probleme proaktiv zu vermeiden, was Ihnen auf lange Sicht Zeit und Energie spart!

Sie werden damit ein permanentes und sehr wirksames Format der Teamentwicklung etablieren. Wann sprechen Sie sonst über die Weiterentwicklung eines Teams, über die Potenziale in der Zusammenarbeit, über Fähigkeiten und Kompetenzen, über Spannungen im Team – es ist der TURBO für jedes Team. Vorausgesetzt alle lassen sich drauf ein und es findet regelmäßig statt.

Retrospektiven – unser Fazit und Empfehlung

Retrospektive als Faktor für Wachstum
Retrospektive als Faktor für Wachstum

Ein großartiges Team ist mehr als nur eine Idee, es ist mehr als die Summe seiner Teile – Sie müssen eine Kultur schaffen, in der Ihr Team an sich selbst arbeiten kann, als ob es ein zusätzliches Eigeninteresse daran hätte. Retrospektiven helfen dabei, diesen sehr wichtigen Aspekt eines erfolgreichen und produktiven Teams zu fördern!

Ein erfolgreiches Team ist ein Team, das in der Lage ist, sich selbst einzuschätzen und an seinen eigenen Handlungsfeldern zu arbeiten. Dies kann durch eine Retrospektive geschehen, die dazu beiträgt, ein Umfeld zu schaffen, in dem sich Ihre Teammitglieder wohl fühlen, wenn sie einander ihre Meinungen mitteilen, um gemeinsam zu wachsen. Wenn Sie Hilfe brauchen, um diese Art von Kultur in Ihrem Unternehmen oder Ihrer Organisation zu fördern, zögern Sie nicht, mich zu kontaktieren! Ich haben Erfahrung darin, Teams zu helfen, von innen heraus zu wachsen, indem wir unter anderem auch Retrospektiven einführen, damit sie sich als Team verbessern können.

👉 Lassen Sie es mich wissen, wenn ich Ihnen weitere Informationen darüber geben kann, oder 📲 rufen Sie mich an und ich begleite Sie auf dem Weg zum HIGH PERFORMANCE TEAM!

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10 Wege wie Sie wirksam Aufgaben erledigen

10 Wege wie Sie wirksam Aufgaben erledigen!

Wie soll ich wirksam Aufgaben erledigen? Wie oft haben Sie sich diese Frage schon gestellt?

Hatten Sie in letzter Zeit auch Phasen der Antriebslosigkeit und dachten: “Warum bin ich so langsam, wenn ich etwas erledigen muss?” 

Nun, das haben wir alle schon erlebt, aber wissen Sie, was uns geholfen hat, das zu überstehen? Wir haben uns einige der besten Hacks für die Erledigung von Aufgaben angeeignet, und Sie sollten sie auch anwenden, um den Unterschied zu erkennen. 

Hochproduktive und erfolgreiche Menschen nutzen verschiedene Hacks, um ihre Aufgaben zu erledigen. Wir haben die besten von ihnen für Sie herausgesucht. Werfen Sie einen Blick auf die unten aufgeführten 10 besten Hacks, um Aufgaben zu erledigen, und machen Sie sich an die Arbeit, indem Sie sie befolgen:


1. Verlassen Sie das Bett früh

Wenn Sie kein Morgenmensch sind, klingt frühes Aufstehen vielleicht nicht sehr erfreulich. Es ist jedoch ein Hack, der Ihnen eine ungestörte und ruhige Zeit bescheren kann. In der zusätzlichen Zeit am Morgen können Sie mehr erledigen, während der Rest der Welt noch schläft. 

2. Überlegen Sie sich, was am wichtigsten ist 

Der beste Hack, um Aufgaben zu erledigen, besteht darin, herauszufinden, welche Dinge am wichtigsten sind. Sie sollten Ihre Prioritäten regelmäßig bewerten und sie neu ordnen falls es erforderlich ist. Davon ausgehend können Sie Ihre Aufgaben nach ihrer Wichtigkeit planen und vermeiden Zeit mit unbedeutenden Aufgaben zu verschwenden.  

3. Erstellen Sie tägliche To-Do-Listen

Erstellen Sie jeden Tag eine einfache und realistische To-Do-Liste, in die Sie alle großen und kleinen Aufgaben aufnehmen, die Sie an einem Tag praktisch erledigen können. Ordnen Sie die Liste nach der Wichtigkeit der Aufgaben und bleiben Sie sowohl zu Hause als auch bei der Arbeit organisiert. Erst Aufgaben visualisieren, dann Aufgaben erledigen. Ganz einfach 🙂

4. Essen Sie den Frosch zuerst

Wie Brian Tracy in seinem Buch “Eat the frogs first” vorschlägt, bedeutet dies einfach, dass Sie jedes Mal, wenn Sie etwas erledigen wollen, mit den schwierigsten Aufgaben beginnen sollten, anstatt sich den ganzen Tag vor ihnen zu fürchten. Wenn Sie die schwierigen Aufgaben zuerst erledigen, fühlen Sie sich erleichtert und können sich leichter auf die einfachen Aufgaben konzentrieren. 

5. Aufgaben delegieren. 

Verschwenden Sie keine Zeit mehr mit Aufgaben, die Sie nicht so gut beherrschen oder die Sie nicht gerne machen. Delegieren Sie diese Aufgaben an andere und vertrauen Sie auf deren Fähigkeiten, sie für Sie zu erledigen. Ich weiß, dass es schwierig sein kann, die Kontrolle abzugeben, aber denken Sie nicht nach, tun Sie es einfach und handeln Sie. Sie können Ihre gesparte Zeit und Energie für Dinge verwenden, die Sie wirklich lieben. 

6. Entrümpeln Sie Ihren Raum, um Ablenkungen zu vermeiden 

Die Bedeutung des Sprichworts “Aus den Augen, aus dem Sinn” lässt sich nicht leugnen, wenn es darum geht, Produktivität und Konzentration zu steigern. Räumen Sie Ihren Arbeitsplatz auf und entfernen Sie alle unnötigen Dinge und digitalen Geräte, die Ihre Aufmerksamkeit ablenken könnten. Das ist ganz wichtig, um Ablenkungen zu vermeiden, während Sie Ihre Arbeit erledigen.

7. Mikromanagement Ihrer Zeit 

Planen und organisieren Sie Ihre Zeit jeden Tag so genau wie möglich und setzen Sie sich Zeitfenster für Dinge, die Sie erledigen müssen. Auf diese Weise werden Sie Ihre Zeit weder vergeuden noch unnötig viel Zeit für wertlose Dinge aufwenden. Und wenn Sie diese Vorgehensweise wiederholen, werden Sie mit der Zeit zum echten “Effizient Master” – Sie wissen doch – KONTINUITÄT schlägt INTENSITÄT!

8. Setzen Sie sich Ziele und unterteilen Sie sie

Sie fragen sich vielleicht, was das Setzen von Zielen mit dem Erledigen von Aufgaben zu tun hat, oder? Nun, sich kurz- und langfristige Ziele zu setzen und diese zu notieren ist entscheidend, um motiviert zu bleiben und Dinge zu erledigen. 

Darüber hinaus können Sie diese Ziele in kleine, praktische Schritte aufteilen, diese regelmäßig durchführen und das Gefühl von Erfolgserlebnissen verspüren, wenn Sie diese Ziele erreichen und von der Liste abhaken. Ziele helfen Ihnen zusätzlich dabei Aufgaben zu priorisieren. Nutzen Sie die Ziele als eine Art Orientierungshilfe und fragen Sie sich selbst – passen die Aufgaben wirklich zu meinen Zielen? Dann sind Sie gut vorbereitet und sorgen automatisch für den richtigen Fokus.

9. Schluss mit Multitasking 

Obwohl es unterschätzt wird, ist einer der besten Hacks, um Dinge zu erledigen, mit dem Multitasking aufzuhören und sich auf eine Sache zur gleichen Zeit zu konzentrieren. So gut es auch scheinen mag, mehrere Dinge in einer einzigen Zeitspanne zu erledigen, ist es nicht, denn, ob Sie es glauben oder nicht, je mehr Aufgaben Sie aufteilen, desto geringer sind die Chancen, dass Sie eine dieser Aufgaben perfekt erledigen. 

Multitasking erhöht die Wahrscheinlichkeit von Fehlern, so dass Sie am Ende möglicherweise doppelt so viel Zeit für die Korrektur Ihrer Fehler aufwenden, als Sie es sonst getan hätten. Zusätzlich haben Sie durch den Wechsel der Aufgaben “geistige Rüstzeiten” und diese sind nicht zu unterschätzen.

10. Sagen Sie oft nein

Einer der besten Hacks, um Dinge zu erledigen: Gewöhnen Sie sich daran, Nein zu sagen. Dieses Wort mit vier Buchstaben auszusprechen, erfordert eine Menge Anstrengung, aber wenn Sie es nicht oft sagen, werden Sie am Ende mit der Arbeitslast zu kämpfen haben. 

Es ist wichtig, Nein zu sagen, wenn Sie nicht in der Lage sind 100 % zu geben. Sie müssen unbedingt Ihre aktuellen Prioritäten berücksichtigen, bevor Sie eine Aufgabe aus gutem Willen annehmen. Oft erfordert ein NEIN viel Mut, aber was bringen Ihnen Aufgaben ohne Mehrwert? Lernen Sie das NEIN sagen!

10 Wege wie Sie wirksam Aufgaben erledigen
10 Wege wie Sie wirksam Aufgaben erledigen

Was halten wir also fest?

Ich würde sagen, genug gelesen!

Was auch immer Sie tun wollen, jetzt ist es an der Zeit!

Wenn Sie die Meisterschaft im Erledigen von Aufgaben erlangen wollen, dann tun Sie es einfach, indem Sie die besten Hacks anwenden und wirksam die Aufgaben erledigen.

Teilen Sie diesen Blog und helfen Sie auch anderen dabei, stressfrei die eigenen Aufgaben zu erledigen und die Zufriedenheit zu steigern.

Stop Starting And Start Finishing! 🚀

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Top 10 Ideen zur Steigerung der Teamzufriedenheit

Top 10 Ideen zur Steigerung der Teamzufriedenheit

Was können Sie machen, um die Teamzufriedenheit zu erhöhen?

Wissen Sie, was alle erfolgreichen Unternehmen gemeinsam haben? Sie haben hochzufriedene Teams! Lernen Sie die Definition von Teamzufriedenheit und die 10 besten Ideen zur Steigerung der Teamzufriedenheit kennen, um Ihr Unternehmen zum Besseren zu verändern!

Teamzufriedenheit hat in der Businesswelt für Aufsehen gesorgt, und das zu Recht, denn Teamzufriedenheit ist eine Qualität, die sich direkt darauf auswirkt, wie gut ein Unternehmen abschneidet, wie produktiv, loyal und positiv die Mitarbeiter während der Arbeitszeit bleiben und wie wahrscheinlich es ist, dass sie über sich hinauswachsen, um das Unternehmen zu neuen Höhen zu führen. Aber was ist eigentlich Teamzufriedenheit?

Definition von Teamzufriedenheit

Einfach ausgedrückt, bezieht sich Teamzufriedenheit auf die Zufriedenheit der Teammitglieder oder Mitarbeiter mit ihrer Arbeit, ihren beruflichen Erfahrungen und den Organisationen, in denen sie tätig sind.

Wie kann man die Teamzufriedenheit steigern?

Wenn Sie die Zufriedenheit Ihres Teams steigern wollen, dann tun Sie es einfach, indem Sie die folgenden Top 10 Ideen zur Steigerung der Teamzufriedenheit berücksichtigen:


1. Halten Sie die Teams möglichst klein

Der Schlüssel zur Steigerung der Teamzufriedenheit liegt darin, die Teams möglichst klein zu halten, damit jedes Teammitglied ein Mitspracherecht bei der Entscheidungsfindung hat, das Gefühl hat, dass sein persönlicher Beitrag wichtig ist, und sich weiterhin engagiert.

2. Sorgen Sie für eine reibungslose Kommunikation

Sorgen Sie für eine häufige und transparente Kommunikation in beide Richtungen, damit die Teammitglieder alle notwendigen Informationen über die Organisation, Projekte und Änderungen der Richtlinien erhalten und Meinungen und Feedback austauschen können.

Mehr als 80 % der Amerikaner halten die Mitarbeiterkommunikation für entscheidend, um Vertrauen zu ihrem Arbeitgeber aufzubauen. 

3. Anerkennen und Würdigen der guten Arbeit  

Erkennen Sie die gute Arbeit der Teammitglieder an und würdigen Sie sie durch Lob und Anerkennung. Wenn der Einzelne für seine Leistungen gewürdigt und anerkannt wird, steigen seine Motivation und Zufriedenheit, und er fühlt sich stärker dafür verantwortlich, einen Beitrag zur Erreichung der allgemeinen Unternehmensziele zu leisten. 

4. Dem Wohlbefinden der Teams Vorrang einräumen

Sorgen Sie für das geistige und körperliche Wohlbefinden der Teams, indem Sie betonen, wie wichtig es ist, das Wohlbefinden zu erhalten. Fördern Sie Fitnessaktivitäten, bauen Sie kurze Spaziergänge ein und bieten Sie gesunde Snacks und Mahlzeiten am Arbeitsplatz an. 

5. Bieten Sie Möglichkeiten für Wachstum und Lernen

Bieten Sie Ihren Teammitgliedern Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten, damit sie ihre Fähigkeiten verbessern und neue Kenntnisse erwerben können. Sie müssen diese Möglichkeiten regelmäßig anbieten, denn KONTINUITÄT ist besser als INTENSITÄT.

Workshops, Mentorenschaft und Weiterbildungsprogramme erhöhen die Zufriedenheit des Teams, weil sie den Mitarbeitern das Gefühl geben, sich beruflich weiterzuentwickeln, und ihnen helfen, eine Vorstellung davon zu entwickeln, wie ihre Zukunft im Unternehmen aussehen wird. 

6. Eigenverantwortung der Teams stärken 

Vermitteln Sie die Werte des Unternehmens und begleiten Sie die Teams. Ziehen Sie sich dann zurück und vertrauen Sie ihnen, dass sie ihre eigenen Entscheidungen treffen. Die Mitarbeiter setzen ihre Stärken am besten ein und zeigen eine höhere Teamzufriedenheit, wenn ihnen Autonomie eingeräumt wird, damit sie selbst Entscheidungen treffen können. 

7. Fördern Sie eine soziale Kultur

Fördern Sie freundliche Interaktionen und Beziehungen am Arbeitsplatz, indem Sie Wege und Orte schaffen, die den Teams Interaktionsmöglichkeiten und gemeinsame Kommunikationsmittel bieten.

Eine kollegiale Unternehmenskultur erhöht nicht nur die Teamzufriedenheit, sondern auch die Zufriedenheit und die Zusammenarbeit der Teammitglieder. Eine Gallup-Umfrage ergab, dass enge Freundschaften am Arbeitsplatz die Mitarbeiterzufriedenheit um fast 50 % steigern können.

8. Definieren Sie die langfristigen Ziele und Aufgaben

Eine der besten Ideen zur Steigerung der Teamzufriedenheit besteht darin, den Teams die langfristigen Aufgaben und Ziele des Unternehmens klar vor Augen zu führen. Auf diese Weise weiß jedes Teammitglied, warum seine Arbeit wichtig ist, und fühlt sich dafür verantwortlich, zum Erreichen der Unternehmensziele beizutragen. 

9. Flexibilität ermöglichen 

Halten Sie die Flexibilität sowohl bei den Arbeitszeiten als auch bei den Arbeitsvereinbarungen im Mittelpunkt, um den individuellen Bedürfnissen der Teams am besten gerecht zu werden.

In der heutigen Zeit können Teams sowohl aus der Ferne als auch vor Ort arbeiten. Wenn Sie Ihren Mitarbeitern die Möglichkeit geben, selbst zu entscheiden, ob sie im Büro oder von zu Hause aus arbeiten wollen, und wenn Sie ihnen die Wahl lassen, wie sie ihre Arbeitszeiten und -pläne gestalten wollen, kann dies die Zufriedenheit des Teams steigern.

10. Verzicht auf Mikromanagement

Wenn sich ein Vorgesetzter einmischt und bei allen Aufgaben Autorität beansprucht, erzeugt dies ständig Stress, tötet die Kreativität und trägt zu einer hohen Personalfluktuation bei. Erlauben Sie den Teams, selbst zu lernen und etwas zu erreichen, und steigern Sie die Teamzufriedenheit, indem Sie auf Mikromanagement verzichten und bei Bedarf ein Top-Down-Management und einen kooperativen Ansatz anwenden. 

Teamzufriedenheit
Teamzufriedenheit verbindet !

Abschließende Überlegungen – was können wir festhalten?

Die Steigerung der Teamzufriedenheit ist der beste Weg, um in den dynamischen Arbeitsumgebungen von heute voranzukommen. Wenn Sie bisher darüber nachgedacht haben, wie Sie die Teamzufriedenheit steigern können, ist es jetzt an der Zeit, mit dem Nachdenken aufzuhören und etwas zu tun.

Jetzt, da Sie die Bedeutung der Teamzufriedenheit kennen und wissen, wie man sie steigern kann, können Sie die Ideen zur Steigerung der Teamzufriedenheit umsetzen und von den Vorteilen profitieren.

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Servant Leadership

16 Insights über Servant Leadership

Sind Sie bereit, Servant Leadership zu praktizieren, um den Nutzen zu maximieren?

Wenn Sie die Meisterschaft erlangen wollen, sollten Sie die Definition der “dienenden Führung” verstehen und die Eigenschaften dieser Haltung jetzt übernehmen, um die mit Führung und Unterwürfigkeit verbundene Unzufriedenheit zu überwinden.

Denn eines ist sicher: KONTINUITÄT schlägt INTENSITÄT, also richten Sie den Fokus auf nachhaltiges Mindset und nicht auf kurzfristige Gewinnabsichten!

Dienende Führung / Servant Leadership – Ursprung

Dienende Führung ist eine Idee, die so alt ist wie die Zeit selbst, aber in den letzten Jahrzehnten scheint sie sich als Führungsstil und Philosophie in der Unternehmenswelt durchzusetzen. Robert K. Greenleaf, der Mann hinter der Theorie der dienenden Führung, führte den Begriff “Servant Leadership” erstmals ein. Er verwendete ihn in dem Aufsatz “The Servant as Leader“, den er 1970 veröffentlichte.  Aber was ist das? 

Definition der dienenden Führung als Dienst am Geführten

Dienende Führung ist ein besonderer Führungsstil, der sich im Gegensatz zu anderen Führungsstilen auf das Teilen von Autorität und nicht auf die Anhäufung von Macht konzentriert, was die Interaktion zwischen Management und Mitarbeitern betrifft.


Merkmale der dienenden Führung

Hier sind einige Merkmale der dienenden Führung:

  • Dienende Führung basiert auf der Idee einer dezentralen Organisationsstruktur, in der jeder Mitarbeiter eine direkte Beziehung zu den Kunden haben kann, um deren Bedürfnisse besser zu verstehen und mehr Kunden zu gewinnen. 
  • Sie unterstützt die Idee der dienenden Führungskraft als eine Person, die bereit ist, zu dienen und die Bedürfnisse anderer an die erste Stelle zu stellen, anstatt nur Befehle zu erteilen, um die Unternehmensziele zu erreichen. 
  • Es ermöglicht allen Mitarbeitern ein Mitspracherecht bei der Entscheidungsfindung, indem es synergetische Beziehungen fördert und autoritäre Aktivitäten unterdrückt. 
  • Sie fördert Zusammenarbeit, ethisches Verhalten, Kreativität und Integrität.
  • Sie legt Wert darauf, dass die Mitarbeiter auf allen Ebenen ihr volles Potenzial ausschöpfen können.

Die Bedeutung von Servant Leadership

Wenn Sie ein echtes Interesse an der Führung als Dienst am Geführten haben, dann machen Sie es einfach und versuchen Sie es zumindest! Was kann dabei schon passieren? Die dienende Führung entwickelt sich zu einem bedeutenden Führungsstil und den aktuellen Zeiten, ich möchte ungern VUCA und BANI wieder ins Spiel bringen, ist es doch noch wichtiger für die richtigen Rahmenbedingungen zu sorgen, Sicherheit zu vermitteln und die Angst vor “Experimenten” zu nehmen. Wie ein guter Coach, der neue Türen zeigt, wenn die bekannten zugeschlagen werden.

Es werden einschlägige Untersuchungen durchgeführt, um seine Bedeutung und Praktikabilität zu beurteilen. Hier sind einige Punkte, die der Sache dienen:

  1. Fördert das Vertrauen
    • Dienende Führung fördert das Vertrauen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern.
  2. Ersetzt das “Wie” durch das “Warum”
    • Dienende Führung fördert die Kreativität des Einzelnen, indem sie die Theorie der dienenden Führung in den Mittelpunkt stellt, die es vorzieht, das “Warum” zu erklären, um die Arbeit zu erledigen, anstatt das “Wie” vorzugeben.
  3. Fördert ein nährendes Umfeld
    • Dienende Führung führt zu einem nährenden Umfeld, in dem jeder Mitarbeiter das Gefühl hat, dass er eine verantwortungsvolle Position innehat und seine Bemühungen geschätzt werden.
  4. Steigert Teamgeist und Engagement
    • Dienende Führung erhöht den Teamgeist und das Engagement, indem sie die Idee des “Wir” statt des “Ich” fördert.
  5. Verbessert das Wachstum
    • Dienende Führung fördert sowohl das Wachstum des Unternehmens als auch das Wachstum des Geschäfts, da die Mitarbeiter bereit sind, mehr zu leisten, wenn sie sich wertgeschätzt fühlen – im Gegensatz zur bloßen Befolgung von Befehlen unter traditionellen Führungsstilen

Wie können wir dienende Führung entwickeln?

Im Folgenden werden sechs Wege zur Entwicklung einer dienenden Führung beschrieben:

  1. Leiten und leben Sie mit gutem Beispiel vor
    • Führen Sie Ihre Mitarbeiter mit gutem Beispiel und geben Sie ihnen ein Vorbild, dem sie folgen können. Zeigen Sie Ihren Mitarbeitern durch Ihr Handeln und Ihre Worte, dass Sie bereit sind, das zu tun, was Sie von Ihrem Team erwarten. 
  2. Helfen Sie den Teammitgliedern oder Mitarbeitern, die Bedeutung ihrer Arbeit zu verstehen
    • Da jeder Mitarbeiter für das Funktionieren des Teams unverzichtbar ist, machen Sie Ihren Mitarbeitern ihre Bedeutung bewusst, indem Sie über die Auswirkungen ihrer Arbeit auf das Wachstum des Unternehmens sprechen. 37 % der Mitarbeiter halten die Anerkennung ihrer Leistungen für einen entscheidenden Aspekt ihrer Aufgabe, daher sollten Sie ihre gute Arbeit anerkennen.
  3. Fördern Sie das Engagement und die Zusammenarbeit der Mitarbeiter
    • Erleichtern Sie die Teamarbeit und schaffen Sie ein Gefühl der Gemeinschaft, indem Sie die Mitarbeiter zur Zusammenarbeit ermutigen. Beziehen Sie die Mitarbeiter in die Entscheidungsfindung ein und begrüßen Sie ihre Vorschläge, damit sie spüren, dass ihre Meinung zählt.
  4. Fördern Sie das Wachstum und die Entwicklung Ihres Teams
    • Unterstützen Sie das Wachstum und die Entwicklung Ihrer Mitarbeiter und helfen Sie ihnen, indem Sie sie ermutigen, sich weiterzubilden und an Weiterbildungsmaßnahmen teilzunehmen, um Wissen und neue Fähigkeiten zu erwerben. Erkennen Sie die Bedürfnisse Ihrer Mitarbeiter und unterstützen Sie sie entsprechend, damit sie sich weiterentwickeln und ihre Arbeit verbessern können.
  5. Kümmern Sie sich intensiv um Ihre Teammitglieder
    • Um ein freundliches Arbeitsumfeld zu schaffen, zeigen Sie ruhig auch Einfühlungsvermögen und Mitgefühl, in dem Sie die Situation der Mitarbeiter verstehen und sich um sie kümmern. Die Führungskraft muss nicht der Löwe im Dschungel sein, sondern jemand der hilfsbereit ist und individuell auch persönliche Angelegenheiten in angemessener Weise besprechen kann.
  6. Fragen Sie immer nach Feedback
    • Bitten Sie Ihre Mitarbeiter regelmäßig um Feedback, Folgemaßnahmen und stellen Sie offene Fragen, um sie zum Nachdenken anzuregen und sie zu Schlussfolgerungen und Vorschlägen kommen zu lassen. Sie haben doch schon bestimmt oft gehört “eine gute Führungskraft stellt fragen, eine weniger gute gibt Antworten”.

Wenn Sie diese Tipps beachten und “Servant Leadership” ein Ansatz ist, von dem Sie auch überzeugt sind, denken Sie nicht lange nach was alles passieren könnte – tun Sie es einfach und handeln Sie, denn KONTINUITÄT schlägt INTENSITÄT und Meisterschaft erlangt man, wenn man etwas MACHT! 

Servant Leadership
Servant Leadership

Was halten wir also fest?

Während die meisten Menschen mit dem Begriff der Führungspersönlichkeit vertraut sind, wissen nicht viele, was eine dienende Führungspersönlichkeit ist. Eine dienende Führungspersönlichkeit ist jemand, der eine starke, dienstleistungsorientierte Einstellung hat, im Sinne der Geführten handelt und jeden Tag danach strebt, besser zu sein als zuvor, in der Anleitung und Unterstützung – dies gilt sowohl für einzelne Mitarbeiter als auch z.B. für Familienmitglieder und Freunde.

Der Unterschied zwischen diesen beiden Arten von Führungskräften besteht darin, dass die eine sich stets bemüht, mehr aus dem Vorhandenen herauszuholen, indem sie das Potenzial jedes Mitarbeiters (oder Mitglieds) entwickelt, während die andere dies zu ihrem eigenen Vorteil tut, was sie manchmal auf eigennützige Pfade führen kann. Denken Sie darüber nach, wie Sie heute in Ihrem Job agieren – zu welche Führungskraft möchten Sie demnächst gehören? Die Vergangenheit können Sie nicht ändern, aber die Zukunft ist noch nicht geschrieben!

Teilen Sie diesen Artikel, um auch anderen dabei zu helfen, die Definition, die Wege zu ihrer Entwicklung und die Bedeutung der dienenden Führung zu verstehen und zu meistern.

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7 Gründe warum Du kein Multitasking anwenden solltest

Multitasking ist schädlich!

7 Gründe warum Du kein Multitasking anwenden solltest!

Multitasking ist eine überbewertete Fähigkeit, über die Sie vielleicht schon unterschiedliche Meinungen gehört haben. “Ist Multitasking gut oder schlecht?” Es ist eine Frage, auf die viele Menschen nur schwer eine Antwort finden, aber Untersuchungen zeigen, dass Multitasking eher schlecht als gut ist!

Umgeben von Maschinen und Technologie hat unser Leben ein so hohes Tempo angenommen, dass viele Menschen Mühe haben, in einem anspruchsvollen Umfeld mitzuhalten. Egal ob im Privat- oder im Berufsleben, die Einhaltung von Fristen und das Gefühl, unter Druck zu stehen, sind nicht wünschenswert, daher greifen viele Menschen zu Tricks und überbewerteten Fähigkeiten. Eine solche überbewertete Fähigkeit ist Multitasking. 

Multitasking scheint die beste Fähigkeit zu sein, die den Anforderungen des heutigen Arbeitsplatzes gerecht wird. Die gängige Annahme, dass Multitasking die Produktivität erhöht und Zeit spart, macht es verlockend. Wenn man jedoch über diese Annahmen hinausgeht und praktische Beobachtungen und wissenschaftliche Untersuchungen in den Mittelpunkt stellt, spart Multitasking weder Zeit noch steigert es die Produktivität. 

Vielmehr richtet Multitasking mehr Schaden an, als es Nutzen bringt. Bevor wir erfahren, warum Multitasking schlecht ist, ist es hilfreich zu verstehen, was Multitasking ist.

Multitasking vs. Single Tasking

Was ist Multitasking?

Einfach definiert bedeutet Multitasking, mehr als eine Sache in einer einzigen Zeitspanne zu erledigen. Multitasking bedeutet, die Aufmerksamkeit zu teilen und zu verlagern, um mehrere Aufgaben, die ähnlich oder unterschiedlich sein können, in schneller Folge und gleichzeitig zu erledigen.

Beispiele für Multitasking sind die Benutzung eines Mobiltelefons, während man fernsieht, das Hören von Liedern beim Putzen usw.

7 Gründe, warum Multitasking schlecht ist

Wenn Sie zu denjenigen gehören, die Multitasking lieben, ist es an der Zeit, die Fakten richtig zu verstehen und Multitasking hinter sich zu lassen, um sich und Ihr Unternehmen vor dem Scheitern zu bewahren! Es mag anfangs schwer sein, aber KONTINUITÄT schlägt INTENSITÄT, also DENKEN SIE NICHT, TUN SIE ES UND HANDELN SIE! Hier sind 8 Gründe, warum Multitasking schlecht ist:


  1. Multitasking schadet der Effizienz
    • Entgegen der landläufigen Meinung ist Multitasking Zeitverschwendung. Wenn Menschen Multitasking betreiben, benötigen sie mehr Zeit für die gleichzeitige Erledigung verschiedener Aufgaben als für die Erledigung derselben Aufgaben einzeln. 
    • Multitasking schadet der Effizienz, weil man sich immer wieder neu konzentrieren muss und nicht die richtige Einstellung für eine einzige Aufgabe hat. Eine Studie der University of Utah aus dem Jahr 2008 ergab, dass Autofahrer mehr Zeit benötigten, um ihr Ziel zu erreichen, wenn sie während der Fahrt mit dem Handy telefonierten.
  2. Multitasking verringert die Produktivität
    • Es ist normal, dass man durch mehrere Aufgaben abgelenkt wird, während man versucht, seine Aufmerksamkeit auf die Erledigung dieser Aufgaben zu richten. Wenn der Verstand mit mehreren Aufgaben unterschiedlicher Art bombardiert wird, fällt es ihm schwer, sich nach kurzen Intervallen wieder zu konzentrieren und mit dem Arbeitsfluss Schritt zu halten. Infolgedessen verringert Multitasking die Gesamtproduktivität und führt zu Zeitverschwendung. 
    • In einem forschungsbasierten Artikel der American Psychological Association sagte Meyer: “Selbst kurze mentale Blockaden, die durch das Wechseln zwischen Aufgaben entstehen, können bis zu 40 Prozent der produktiven Zeit einer Person kosten.”
  3. Multitasking tötet die Kreativität
    • Multitasking beansprucht den “Arbeitsspeicher” unseres Gehirns im Überfluss, um mehreren Aufgaben gleichzeitig Aufmerksamkeit zu schenken. Wenn der Arbeitsspeicher aufgebraucht ist, kann unser Gehirn nicht kreativ denken und keine neuen und kreativen Ideen hervorbringen. 
    • Eine Studie aus dem Jahr 2010 hat gezeigt, dass sich das Arbeitsgedächtnis direkt auf kognitive Prozesse auswirkt, insbesondere auf das kreative Lösen von Problemen. 
  4. Multitasking wirkt sich negativ auf das Gedächtnis aus
    • Multitasking wirkt sich negativ auf das Gedächtnis aus, insbesondere auf das Kurzzeitgedächtnis. Wenn man sich beim Multitasking auf zu viele Dinge gleichzeitig konzentriert, kann man sich nicht an die wichtigen Details dieser Dinge erinnern. 
    • Eine Forschungsstudie der University of California, San Francisco, aus dem Jahr 2011 hat gezeigt, wie sich der schnelle Wechsel von einer Aufgabe zur nächsten auf das Kurzzeitgedächtnis auswirkt. 
    • Die Forscher der Universität von Kalifornien baten die Teilnehmer unterschiedlichen Alters, ein Bild zu betrachten. Später wechselten die Forscher abrupt zu einem anderen Bild. Im Vergleich zu den Teilnehmern im Alter von 20 und 30 Jahren fiel es den Teilnehmern zwischen 60 und 80 Jahren schwerer, sich von dem zweiten Bild zu lösen und sich an Details des ersten Bildes zu erinnern. 
    • Multitasking ist keine Angewohnheit, die es wert ist, kultiviert zu werden, denn die Studie zeigt, dass sich mit zunehmendem Alter des Gehirns die Probleme mit dem Kurzzeitgedächtnis allmählich verschlimmern und das Gehirn die Fähigkeit zum Multitasking verliert.
  5. Multitasking erhöht die Fehleranfälligkeit 
    • Es ist eine Tatsache, dass man Fehler machen kann, wenn die Aufmerksamkeit nicht konstant bleibt. Da beim Multitasking die Aufmerksamkeit auf verschiedene Aufgaben in einem einzigen Zeitraum aufgeteilt wird, ist es nur natürlich, dass sich die Zahl der Fehler, die man machen kann, vervielfacht. 
    • Alles, was perfektioniert werden muss, erfordert Zeit und ungeteilte Aufmerksamkeit. Wenn Sie etwas meistern wollen, tun Sie es einfach, aber bedenken Sie, dass Multitasking Ihnen nicht erlaubt, sich richtig zu konzentrieren, also lassen Sie es sein! Die Marty-Dugas-Studie hat gezeigt, dass Multitasking die Gedanken abschweifen lässt und zu häufigeren Fehlern führt.
  6. Multitasking erhöht Stress und Ängste 
    • Menschen, die gerne Multitasking betreiben, müssen ihre Aufmerksamkeit ständig auf mehrere Dinge verteilen und mehr in weniger Zeit erledigen. Dadurch wird die Achtsamkeit, die für das geistige Wohlbefinden unerlässlich ist, aus ihrem Leben verbannt. Folglich erhöht Multitasking Stress und Ängste. 
    • Forscher der Stanford University fanden in einer Studie heraus, dass sich Multitasking negativ auf die Stimmung auswirkt und zusätzlichen Stress verursacht.
  7. Multitasking kann das Gehirn schädigen
    • Bisher war bekannt, dass Multitasking die Gehirnfunktion nur vorübergehend beeinträchtigt, doch neuere Erkenntnisse und Forschungen zeigen etwas anderes. Multitasking kann im wahrsten Sinne des Wortes das Gehirn schädigen. 
    • Forscher der University of Sussex im Vereinigten Königreich führten eine Studie mit Multitasking-Teilnehmern durch. MRT-Scans der Gehirne der Multitasker zeigten eine geringere Gehirndichte im anterioren cingulären Kortex, einer Gehirnregion, die für kognitive und emotionale Kontrolle und Empathie zuständig ist.

Was halten wir also fest?

Wir kennen jetzt genug Gründe, warum Multitasking schlecht ist. Selbst wenn Sie Multitasking beherrschen, sollten Sie den damit verbundenen Nachteil nicht auf sich nehmen! Egal, womit Sie sich im Leben gerade beschäftigen, denken Sie daran, dass Kontinuität die Intensität schlägt, also wählen Sie die richtigen Fähigkeiten und Ansätze, nur so kommen Sie weiter. 

Und schließlich: Ist Multitasking gut oder schlecht? Diese Frage ist es nicht einmal mehr wert, gestellt zu werden, nachdem wir die Gründe betrachtet haben, warum Multitasking schlecht ist! Wenn Ihre Freunde mit dieser Frage zu kämpfen haben oder Multitasking lieben, lassen Sie sie wissen, wie schlecht Multitasking ist!

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Warum im Leben

Was ist Ihr Warum im Leben? Die 10 besten Fragen, um Ihr Warum zu finden

Die 10 besten Fragen, um Ihr Warum im Leben zu finden

Fragen Sie sich oft nach dem Grund, warum Sie jeden Morgen das Bett verlassen? Dann sind Sie hier genau richtig! 

Wir alle sehnen uns danach, unser eigenes WARUM im Leben zu haben; den Grund, der uns leitet, unsere Entscheidungen beeinflusst und uns das Gefühl gibt, einen Beitrag zu einem größeren Ziel zu leisten. 

Obwohl es in der heutigen schnelllebigen Welt schwierig ist, den eigenen Sinn zu finden und man ihn leicht vergisst, enden Menschen, die ihr Leben grundlos leben, meist erschöpft und unzufrieden. Um Sie vor Erschöpfung und Enttäuschung zu bewahren, haben wir die 10 besten Fragen zusammengestellt, die Ihnen helfen, Ihr Warum zu finden.

Die 10 besten Fragen, um Ihr Warum im Leben zu finden.

Im Folgenden finden Sie die 10 besten Fragen, um Ihr Warum zu finden und Ihre Lebensbestimmung zu entdecken:


  1. Was waren Ihre Leidenschaften in der Kindheit?
    • Strengen Sie Ihr Gedächtnis an, um Ihr Warum im Leben zu finden, und denken Sie daran, was Sie als Kind emotional erfüllt hat. Sind die Dinge, für die Sie sich als Kind begeistert haben, immer noch Ihre Leidenschaft? Dann folgen Sie Ihrer Leidenschaft. Erliegen Sie nicht dem gesellschaftlichen Druck und lassen Sie sich nicht durch materielle Vorteile ablenken. Oft stellen wir unsere eigenen Wünsche und Bedürfnisse durch äußeren Druck zurück. Begeben Sie sich auf eine Zeitreise und denken Sie nur für sich selbst über diese Frage nach. Stressen Sie sich nicht dabei, manchmal dauert es sogar eine Tage und Wochen bis dieses Bild klarer wird.
  2. Welche Themen liegen Ihnen am Herzen?
    • Welche Themen interessieren Sie in Büchern, in den Nachrichten oder im Internet am meisten? Die Antwort könnte die Leidenschaft sein, derer Sie sich vielleicht gar nicht bewusst sind. Es kann eine Weile dauern, aber wenn Sie Ihren Lebenszweck herausfinden wollen, müssen Sie nur herausfinden, was Ihnen Spaß macht und was Sie produktiv finden. 
  3. Wie würden Sie gerne die Welt retten?
    • Fragen Sie sich, wie Sie die Welt retten wollen und welche Probleme Sie angehen würden. Es gibt Probleme im Bildungssystem, in der gesundheitlichen Versorgung, bei häuslicher Gewalt, in der Umwelt, in der Umweltverschmutzung, usw. Fangen Sie an, sie zu lösen. Die Forschung zeigt, dass das Festhalten an Werten, die größer sind als unser Vergnügen, für ein glückliches und gesundes Leben unerlässlich ist. 
  4. Wie würden Sie Ihre 24 Stunden verbringen, wenn Sie nicht arbeiten würden?
    • Ihre Pläne werden vielleicht von Ihren derzeitigen Arbeitszeiten beeinflusst, aber stellen Sie sich ein Szenario vor, in dem Sie nicht zur Arbeit erscheinen müssen. Wie würden Sie Ihre Zeit produktiv ausfüllen? Listen Sie ein paar Möglichkeiten auf und probieren Sie sie an Ihren freien Tagen aus.  
  5. Über welche Themen sprechen Sie am häufigsten in geselliger Runde?
    • Finden Sie heraus, um welche Themen sich Ihre Gespräche mit den engsten Freunden drehen. Welche Themen finden Sie lustig und interessant und sprechen immer wieder darüber? Die Antwort kann ein guter Indikator für Ihr Lebensziel sein.  
  6. Was fesselt Sie so sehr, dass Sie die Welt um sich herum vergessen?
    • Was tun Sie gerne stundenlang, ohne einen Gedanken an Essen oder Trinken zu verschwenden? Ist es Spielen, Unterrichten oder Organisieren? Was auch immer es ist, wenn es Sie die ganze Nacht wach hält und Sie das Zeitgefühl verlieren lässt, dann sollten Sie es besser näher erforschen und in diesem Bereich tätig werden. Denken Sie nicht zu viel nach, tuen Sie es einfach und ergreifen Sie Maßnahmen um evtl. in diesem Bereich noch besser zu werden! Können Sie sich vorstellen, genau das ihr ganzen Leben lang zu machen? 
  7. Was steht auf deiner persönlichen Bucket List?
    • Haben Sie eine “Bucket List“? Wenn nicht, dann erstellen Sie eine und listen Sie alles auf, was Sie erreichen wollen, bevor Sie sterben. Wenn Sie die Aktivitäten auflisten, die Sie für wertvoll und bedeutend halten, können Sie Ihr Warum finden. Schauen Sie sich diese Liste an und evtl. erkennen Sie nun ein Muster oder eine bestimmte Orientierung. 
  8. Was ist es wert, sich zu blamieren?
    • Finden Sie heraus, was Sie dazu bringt, nicht mehr daran zu denken: “Was werden die Leute sagen?”, und was Sie tun wollen, auch wenn Sie dabei dumm aussehen. Große Dinge sind unkonventionell, also nehmen Sie die Peinlichkeit in Kauf, die damit einhergeht, sie zu tun. 
    • “Wenn etwas wichtig genug ist, tust du es, selbst wenn die Erfolgschancen gegen dich stehen.” ELON MUSK

  9. Können Sie Ihre Träume in die Realität umsetzen?
    • Denken Sie über Ihre Träume nach und fragen Sie sich, wie Sie sie zum Leben erwecken können. Anstatt an Ihnen zu zweifeln, vertrauen Sie auf Ihre Fähigkeit, sie zu verwirklichen, und tun Sie regelmäßig etwas, das Ihre Träume wahr werden lässt, denn KONTINUITÄT ist wichtiger als INTENSITÄT!
  10. Wenn Sie erfahren, dass Sie heute in einem Jahr sterben werden, was würden Sie dann tun und wie würden Sie in Erinnerung bleiben wollen?
    • Finden Sie heraus, was wirklich wichtig ist, indem Sie sich Ihren Tod vorstellen und Ihre Prioritäten neu bewerten. Denken Sie über Ihr Vermächtnis nach, stellen Sie sich eine Welt ohne Sie vor, und versuchen Sie, solange Sie hier sind, Großartiges zu leisten, um einen Einfluss zu hinterlassen, der Sie überdauern kann. Warum wären Sie dann noch auf der Welt?

Der Selbsthilfe-Autor Mark Manson sagt:

“Letztlich ist der Tod das Einzige, was uns eine Perspektive für den Wert unseres Lebens gibt.”

Warum im Leben

Warum im Leben

Was können wir nun festhalten?

Zu wissen, was Ihr Warum im Leben ist, kann Ihr Leben zum Besseren verändern. Verlassen Sie also Ihre Couch und verbringen Sie etwas Zeit damit, über sich hinauszuwachsen, indem Sie sich die 10 besten Fragen stellen, um Ihr Warum zu finden.

 

Wollen Sie jedoch mehr über das Thema TEAM & FÜHRUNG erfahren, dann lesen Sie sich auch die anderen sehr interessanten Artikel dazu.